Burn-Out-Syndrom: Symptomatik (1)

Das Burn-Out-Syndrom ist heute auf dem Vormarsch, zur Berufskrankheit Nr. 1 zu avancieren. Mit Burn-Out-Syndrom bezeichnet man einen andauernden, pathologischen Zustand der völligen Erschöpfung. Information und Prävention bezüglich des Burn-Out-Syndroms sind zur Erhaltung unserer Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude sowie der unserer Kollegen und Mitarbeiter heute wichtiger denn je. Hier erhalten Sie eine Zusammenfassung der wesentlichen Informationen zum Burn-Out-Syndrom.

Symptomatik

Heutzutage ist eine Vielzahl von Symptomen bekannt, die auf das Burn-Out-Syndrom hinweisen können. Neben der totalen Erschöpfung und einem Gefühl des „Ausgebranntseins“ können auch weitere körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenkrämpfe, Schlafstörungen, Störungen der Sexualfunktion und andere körperliche Dysfunktionen auftreten. Experten kennen mittlerweile weit über 100 Symptome des Burn-Out-Syndroms. Häufig werden für die auftretenden Symptome jedoch keine organischen Ursachen gefunden.

Auf der psychischen Ebene gehen mit dem Burn-Out-Syndrom häufig Schuldgefühle, Ängste, Versagensgefühle, Enttäuschung, Verzweiflung und Depression – manchmal auch in Folge von gegen sich selbst gerichteter Aggression – einher. In einigen Fällen kommt es auch zu Schuldzuweisungen und Aggressionen gegenüber anderen.

Am Arbeitsplatz entstehen oft Gefühle und Verhaltensweisen von Desillusionierung, Versagen, Entmutigung, Widerwillen, ständiges „auf die Uhr sehen“, Gleichgültigkeit oder Schuldgefühle, inneres Aufbegehren gegen die Tätigkeit, Fluchtphantasien und Tagträume.

Risikogruppen

Früher ging man davon aus, dass hohe Arbeitsbelastung insbesondere Menschen in helfenden Berufen, wie z.B. Ärzte, Pflegepersonal, Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher, etc. ausbrennen lässt.

Inzwischen ist Burn-Out in nahezu allen Berufsgruppen anzutreffen. Daher lässt sich die Risikogruppe eher anhand von bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen bestimmen, welche eine Prädisposition für Burn-Out erkennen lassen. Hierzu gehören unter anderem:

Im nächsten Teil erfahren Sie mehr zu den Risikogruppen!

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