75% der Arbeitnehmer würden ihre Freizeit opfern für eine Weiterbildung

Der Jahreswechsel ist immer eine Zeit des Innehaltens und des Bilanzierens. Nicht nur privat, sondern auch beruflich. Wenn Sie zurückschauen – haben Sie im letzten Jahr Ihre persönliche Weiterbildung im Blick gehabt? Wie wichtig ist es Ihnen, sich weiterzuentwickeln? Halten Sie sich eher für den engagierten Typ, oder lassen Sie alles auf sich zukommen und planen wenig in puncto Karriere? Laut einer repräsentativen Umfrage hegen tatsächlich die meisten Angestellten den Wunsch nach Weiterbildung. Finden Sie jetzt heraus, wo Sie mit Ihrem Weiterbildungs-Engagement im Vergleich stehen.

Starkes Signal für Führungskräfte und Personaler
Das Meinungsforschungsinstitut FORSA befragte im Februar 2013 insgesamt 1.000 Angestellte im Auftrag der Haufe Akademie, wie sie zum Thema Weiterbildung stehen. Die Ergebnisse zeichneten ein sehr positives Bild: 60% aller Befragten wollten sich gerne weiterbilden und 75% von ihnen würden sogar ihre Freizeit dafür opfern.
Und noch etwas ist sehr interessant: Eine deutliche Mehrheit der deutschen Angestellten ist bereit, für berufliche Weiterbildung auch in die eigene Tasche zu greifen: 13 Prozent würden bis zu hundert Euro im Jahr, 15 Prozent bis zu 200 Euro und 33 Prozent sogar bis zu 1.000 Euro beisteuern.
Aber: 23% aller Befragten gaben an, keine guten Weiterbildungsangebote zu erhalten. Diese Zahl steht für jede Menge verpasster Chancen, die Mitarbeiter sinnvoll weiter zu qualifizieren und deren Potential voll auszuschöpfen.

Häufig bleibt es bei guten Vorsätzen
Ob der Wunsch nach Weiterbildung im letzten Jahr tatsächlich von den Angestellten umgesetzt wurde, kann nur eine neue Umfrage ans Licht bringen. Häufig bleibt es aber bei guten Vorsätzen, da eine Weiterbildungsmaßnahme auch immer ein Plus an Engagement und Arbeit bedeutet: Der Vorgesetzte muss von der Maßnahme überzeugt werden, die Budgetfrage muss geklärt werden und natürlich gilt es, ein geeignetes Angebot zu sondieren und auszuwählen. Dabei muss man sich auch mit den eigenen Lernvorlieben auseinandersetzen und entscheiden, welche Form der Qualifizierung am besten passt: Eine Tagung, ein Seminar, ein e-Learning oder ein mehrtägiger Lehrgang? Tatsächlich sind also eine Reihe von Fragen zu klären – aber ist der Aufwand wirklich so groß?

Schließlich profitieren beide – Mitarbeiter und Unternehmen – gleichermaßen von einer Weiterbildung des Arbeitnehmers. Das sehen übrigens 42% der 1.000 Befragten aus der Studie.

Weitere Details zur Studie lesen Sie hier.

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