OneNote – Das virtuelle Notizbuch

Ende Januar haben wir Ihnen das mächtige Instrument zur Organisation von Informationen Evernote vorgestellt. Doch Evernote ist nicht das einzige Werkzeug, dass Ihnen helfen kann, Herr Ihrer Zettelwirtschaft zu werden (Anmerkung: So lautete der Titel des Beitrags vom 27.1.2014). Neben den mächtigen Platzhirschen hat sich Microsoft OneNote als ebenbürtiger Gegner im Kampf gegen das „Notizzettel-Chaos“ in Position gebracht. Auch OneNote – was so viel bedeutet wie „Eine einzige Notiz“ – ist im Grunde eine virtuelle Kiste mit vielen Fächern, in die Sie Ihre Notizen reinsortieren.

Aber OneNote ist anders. Optisch erinnert es an einen Haufen von College-Blocks mit Registern und Seiten. Und es ist von Microsoft und Teil des MS Office-Pakets, zumindest in der PC-Version. Das alleine reicht vielen als Argument gegen Evernote und für OneNote aus. Denn die Integration in andere MS Office-Programme wie Word, Excel und Outlook ist schon genial. Selbst im Internet Explorer gibt es ein Symbol zum schnellen Erfassen von Notizen.

Aufbau von OneNote
Wer sich in Microsoft Office schon ein bißchen auskennt, wird in OneNote keine Probleme haben mit den Registerkarten-Menü zurecht zu kommen.

Auf der linken Seite befinden sich die Notizbücher die man natürlich selber nach Themen erstellen kann, wie z.B. Schule, Arbeit, Ideen, etc. Im oberen Bereich befinden sich die Registerkarten für das einzelne Notizbuch, welche man auch gut weiter verschachteln und in Gruppierungen ablegen kann. Zum Schluss vom Aufbau findet man auf der rechten Seite die Notizenseiten die unter der jeweiligen Registerkarte angezeigt werden. Die Registerkarte „Nicht abgelegte Notizen“ ist eine besondere Karte die die Zwischengespeicherten Notizen in neuen Seiten aufnimmt.

Die Seiten kann man sich vorstellen wie Endlospapier in einem Drucker und nicht wie in Word das es sauber nach einzelnen Seiten getrennt wird. Man soll halt genug Platz für die Notizen haben, welches ich persönlich sehr praktisch finde.

Cloud Technik
Microsoft OneNote ist auch sehr gut über mobile Endgeräte einsetzbar welches sich über die Cloud von Microsoft synchronisiert. Die Apps sind für Apple (iOS) und Android Geräte kostenlos verfügbar.

Notizen erstellen und wiederfinden
Um auf den Seiten Notizen ablegen zu können brauch man einfach nur auf die Stelle in der Seite klicken und man kann sofort Notizen eingeben.
Um die Notizen zu strukturieren ist es möglich unter „Start“  sogenannte „Kategorien“ zu benutzen. Diese benutzten Kategorien kann man über das gesamte Dokument über den Button „Kategorien suchen“ wiederfinden.

Besprechungsnotizen mit Microsoft Outlook erstellen
OneNote klinkt sich zusätzlich in die verschiedenste Office Produkte wie z.B. Microsoft Word oder Microsoft Outlook. In Outlook hat man die Möglichkeit über eine Besprechung sogenannte Besprechungsnotizen sehr leicht zu erstellen.

Die Besprechungsnotiz wird dann in OneNote mit einem Verweis in der Besprechung erstellt, sodass man einmal von Outlook und einmal von der OneNote Seite darauf navigieren kann. Wenn alle Informationen in dem Meeting zusammengetragen sind, dann kann man diese sehr einfach über die „Start“ Registerkarte mit dem Befehl „Seite per E-Mail senden“ an alle Meetings Teilnehmer versenden.

Zu Webseiteninhalten Notizen anlegen
Eine weitere Methode um Informationen mit Microsoft OneNote zu sammeln ist die Clipping Methode.
Wenn man im Internet einen interessanten Artikel oder Informationen entdeckt, kann man diese markieren und über das Kontextmenü einfach an OneNote senden um diese Auswahl zu kopieren.

Eine zusätzliche Referenz, woher man diese Information hat, wird ebenfalls eingetragen.

Danach dürften Sie die passende Entscheidungsgrundlage haben, um sich für eines der beiden Werkezeug zu entscheiden – sofern Sie das wollen, versteht sich.

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