In Berlin diskutieren 500 Bildungsverantwortliche und Experten das BMBF-Konzept „Chance Beruf“

Auf der BMBF-Bundeskonferenz „Chance Beruf“ diskutieren heute und morgen in Berlin rund 500 Bildungsverantwortliche und Experten in 10 Fachforen über das Konzept „Chance Beruf“. Damit will das BMBF einen Beitrag dazu leisten, die Integrationskraft, Attraktivität und Durchlässigkeit der beruflichen Bildung zu verbessern.

Ein Schwerpunkt von „Chance Beruf“ liegt auf der Verbesserung der Schul – und Ausbildungsabschlüsse in Deutschland, die das BMBF unter dem Prinzip „Prävention statt Reparatur“ verfolgt. Die Erweiterung der BMBF-Initiative „Bildungsketten“, Bund-Länder-Vereinbarungen zur Systematisierung der Berufswahlprozesse für alle Schüler und zur Optimierung des Übergangs von Schule in Ausbildung, das Innovationsprogramm Jobstarter plus zur Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Ausbildungsbereitschaft sind dabei wichtige Elemente.

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Anschlussfähigkeit beruflicher Bildung. Ziel ist zum einen der weitere Ausbau der beruflichen Aufstiegsfortbildung. Zum anderen geht es um die Durchlässigkeit zwischen Berufsbildung und Hochschule in beide Richtungen. Mit dem Programm „Jobstarter“ unterstützt das Bundesbildungsministerium Innovationen und Strukturentwicklungen in der beruflichen Bildung. In dieser Legislaturperiode wird das BMBF im Rahmen von „Jobstarter“ die Entwicklung und Erprobung von innovativen Pilotprojekten zur Integration von Studienabbrechern in die berufliche Bildung fördern.

Der dritte Schwerpunkt von „Chance Beruf“ liegt auf der Stärkung der Weiterbildungsbeteiligung. Das BMBF wird seine Förderprogramme wie Aufstiegsstipendien, Bildungsprämie und Meister-BAföG fortsetzen und im Meister-BAföG zusätzliche Fördermöglichkeiten für Bachelor-Absolventen mit Berufserfahrung schaffen.

Nähere Informationen zur BMBF-Bundeskonferenz „Chance Beruf“ sind unter http://www.jobstarter.de/chanceberuf abrufbar.

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