Mit Leichtigkeit lernen – Trainingsspiele

Das kennen wir alle: Wir sitzen im Seminar, es ist 14:30 Uhr, der Trainer zeigt gerade Folie Nr. 84 und der Kampf gegen die eigene Müdigkeit ist in vollem Gange.
Trainingsspiele bieten hier eine interessante Alternative. Die Vorteile liegen auf der Hand:
– Interesse wird wesentlich leichter geweckt als bei reiner Sachvermittlung
– Aufmerksamkeit wird wesentlich leichter gebunden
– Das Seminar wird als lebendig erlebt
– Erkenntnisse entstehen beiläufig und fundiert
– Der „Memo“-Effekt ist wesentlich größer

Es gibt Trainingsspiele in verschiedenen Anspruchsstufen bzw. Kategorien, die sich an den Seminarphase orientieren:
• Kategorie 1: Kennenlernen, Selbstpräsentation, Auflockerung
Beispiel: Soziogramm – Hier stellen sich am Anfang des Seminars die Teilnehmer zu verschiedenen Aspekten (z.B. Arbeits- oder Geburtsort, Betriebszugehörigkeit und private Interessen) an unterschiedlichen Positionen im Seminarraum auf. Dieses Spiel dient dem lockeren Kennenlernen und ist als Eisbrecher bestens geeignet.
• Kategorie 2: Erkenntnisse herbeiführen, Wissen vermitteln, Fähigkeiten trainieren
Beispiel: „Gewinnt so viel Ihr könnt“ – Die Teilnehmer entscheiden sich in vier Gruppen in jeder von zehn Spielrunden anhand eines Punkteverteilungsschemas für die Farbe Violett oder die Farbe Orange. Zentrale Erkenntnis des Spiels: Nur wirkliche Teamarbeit führt zum Ziel.
• Kategorie 3: Lernzielüberprüfung
Beispiel: „Würfelfragen“, Fragen zu den Seminarthemen werden auf Moderationskarten verdeckt im Kreis ausgelegt. Die Teilnehmer würfeln die Karten mit einem Schaumstoffwürfel aus, beantworten die Fragen und bekommen eine Belohnung.

Literaturempfehlung: Spielbar I bis III von Axel Rachow (Hrsg.)

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