Archiv der Kategorie: Fundgrube

Es ist Weihnachten…

Liebe Leser, liebe Kunden,

es ist Weihnachten.
Vergessen wir den Lärm der Welt.
Es ist an der Zeit,
wieder einmal Ruhe zu gewinnen,
Kraft zu schöpfen und sensibel zu werden
für die scheinbar kleinen Dinge,
die uns nachdenklich machen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine wunderbare Weihnachtszeit.
Mögen Sie die notwendige Ruhe finden, um Kraft zu schöpfen für die Herausforderungen des kommenden Jahres.
Mögen Sie in dieser Zeit der Besinnung ein Auge haben für die schönen Dinge unseres Lebens.

Und wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Treue als Leser des Weiterbildungsbloggers.

Zu Ihrer Information: Von heute bis 3. Januar 2014 haben wir Betriebsruhe. Ab 06.01.2014 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Foto: © Jeanette Dietl – Fotolia.com
Gedicht: Spruchzeit von José Flume und Heide Huchel

Ratgeber Berufliche Bildung – Wie finde ich die richtige Weiterbildung?

Sie suchen eine berufliche Weiterbildung? Dann hilft Ihnen vielleicht eine Broschüre des DIHK – Deutscher Industrie- und Handelskammertag. Das Dokument gibt Hilfe, Orientierung und Unterstützung für die Auswahl einer passenden Weiterbildung, hilft aber auch Unternehmen, die auf dem Markt nach Weiterbildungsangeboten für ihre Mitarbeiter suchen.

Der „Ratgeber Weiterbildung“ enthält anhand von 11 übergeordneten Leitfragen objektive und neutrale Kriterien, Orientierungshilfen, viele nützliche Links und weitergehende abgeleitete Fragen. Damit kann der Weiterbildungsinteressierte sich im Anbietermarkt Weiterbildung gut zurechtfinden und Flops vermeiden.

Die Broschüre kann zum Preis von 7,50 € bestellt werden unter: bestellservice@verlag.dihk.de

Einen Blick ins Inhaltsverzeichnis kann man hier kostenlos werfen.

Die Autokorrektur unter iOS austricksen

Nutzer von iPhone und iPad kennen das Problem: Beim Schreiben von Texten für SMS, Notizen und E-Mails schlägt die Autokorrektur oft seltsame Alternativen vor, während das eigentliche Wort nicht erkannt wird. Bei oft wiederkehrenden Begriffen ist die eigentlich nützliche Autokorrektur schon ziemlich nervig.

Abhilfe schafft hier die Vorgehensweise, die Apple vorschlägt: Die Autokorrektur immer wieder ablehnen, bis das System das korrekte Wort abgespeichert hat.
Alternativ kann man das Wort als Tastatatur-Kürzel anlegen.

In Cashys-Blog habe ich einen Tipp gefunden, der simpel ist und wirklich funktioniert.
Um der Autokorrektur das neue Wort beizubringen, muss man lediglich den Safari-Browser öffnen und das Wort, das man haben möchte, in die Adresszeile des Browsers eingeben und danach suchen. Die Autokorrektur springt hier nicht an. Hat man nach dem Wort gesucht, wird dieses nicht mehr von der Autokorrektur automatisch verbessert, sondern es erscheint das Wort, das man auch möchte.

Tricks für PowerPoint – Tipp 041 – Einzelne Zellen, Zeilen oder Spalten in Tabellen animieren

Seit PowerPoint 2007 ist es nicht mehr möglich, die Inhalte von Tabellen (einzelne Zellen, Zeilen oder Spalten) innerhalb einer Folie zu animieren. Bis PowerPoint 2003 wurden Tabellen als eine Gruppe von Formen behandelt und man konnte für Teilbereiche einer Tabelle die Gruppierung aufheben und diese Bereiche animieren. Mit den nachstehend beschriebenen Schritten können Sie jedoch den Effekt einer Animation von Tabellenteilbereichen imitieren.

  1. Klicken Sie in die Tabelle, und klicken Sie dann auf der Registerkarte Start in der Gruppe Zwischenablage auf Kopieren.
  2. Klicken Sie in der Gruppe Zwischenablage auf den Pfeil unter Einfügen, und klicken Sie dann auf Inhalte einfügen.
  3. Klicken Sie auf Bild (Erweiterte Metadatei), und klicken Sie dann auf OK.
    Mit dem Format „Erweiterte Metadatei“ wird verhindert, dass das eingefügte Tabellenbild an Qualität verliert.
  4. Klicken Sie unter Bildtools auf der Registerkarte Format in der Gruppe Anordnen auf Gruppierung und dann auf Gruppierung aufheben.
    Wenn Sie aufgefordert werden, das Bild in ein Microsoft Office-Zeichnungsobjekt zu konvertieren, klicken Sie auf Ja.
  5. Klicken Sie unter Zeichentools auf der Registerkarte Format in der Gruppe Anordnen auf Gruppierung und dann auf Gruppierung aufheben.

Nun können Sie einzelne Bereiche der Tabelle neu gruppieren und dann wie Grafiken animieren.

Weihnachtsgeschenke für Kunden – Schenken und trotzdem Gutes tun

„Alle Jahre wieder“ kommt Weihnachten und immer wieder fragen wir uns, was wir dieses Mal wieder von unseren Lieferanten und Geschäftspartnern geschenkt bekommen und zugleich unseren Kunden schenken sollen. Dabei steht man den Weihnachtsgeschenken in der Geschäftswelt eher skeptisch gegenüber. Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, statt der Dinge, die niemand möchte und die in der Regel auch niemand benötigt, das Geld für einen guten Zweck zu spenden.
Doch irgendwie ist da auch die Luft raus. Man schreibt auf die Karte, dass man das Geld gespendet hat statt Geschenke zu kaufen, der andere liest es und legt die ganze Geschichte zur Seite. Das war es dann. Ok, die Empfänger der Spende freuen sich über das Geld, aber sonst hat niemand etwas davon. Dabei soll das Schenken beiden Seiten – also dem Schenker und dem Beschenkten – Freude bringen.

Ich stellte mir also die Frage, ob es nicht Alternativen zu dem Spruch „Wir haben keine Geschenke gekauft, sondern das gesamte Geld gespendet“ gibt.
Da in wenigen Wochen Weihnachten ist und die Suche nach dem richtigen Geschenk auf der Tagesordnung der Chefetagen steht, habe ich mich entschlossen, zusammen mit dem Team der Weiterbildungsblogger für Sie nach ausgefallenen und nützlichen Geschenken zu suchen. Nun stellt sich die Frage, was denn nützlich bedeutet und für wen? Im Folgenden finden Sie einige Idee und Links, die wir zusammen getragen haben. Es handelt sich immer um Geschenke, die auf die eine oder andere Art für den Beschenkten und natürlich auch für den Schenkenden einen Nutzen bringen. Die Tipps sind dabei ein wenig nach dem Grad der Kreativität und Nachhaltigkeit sortiert.

Tasse mit QR Code und Lebensweisheit, Tipp oder Foto des Tages

QR-Codes sind gerade in Mode, Tassen eigentlich nicht. Jeder hat zig Tassen zuhause und am Arbeitsplatz stehen. Da muss nicht noch so ein hässliches Ding her. Es sei denn, die Tasse erfüllt einen höheren Zweck als nur Kaffee oder Tee festzuhalten. Wenn man eine Landingpage einrichtet, die beispielsweise jeden Tag im Jahr einen weisen Spruch, einen Tipp für die Selbstorganisation oder Motivation oder gar ein nettes Fotos bereithält, kann man dazu eine QR-Code generieren, den man auf die Tasse aufbringt. Der Nutzer braucht allmorgendlich nur den Code zu scannen und wird eben mit diesem Spruch, Tipp oder Bild begrüßt. Eine klassische Win-Win-Situation. Denn Sie als Unternehmen haben den Kunden enger an sich gebunden. Er kommt jeden Tag auf Ihre Landingpage.

Wer gar nichts von Tassen hält, kann auch Lesezeichen, Untersetzer, Magnete u.ä. mit dem QR-Code bestücken.

Malbücher für den Berufsalltag

Malbücher sind was für Kinder. Denkste. Wir haben nette Malbücher für Erwachsene gefunden, die dem Beschenkten sicher Spaß machen. Sie sollten nur vorher wissen, wie der andere auf sowas reagiert.

Das Malbuch für alle, die sich im Büro langweilen

Weitere Bücher dieser Art sind:

Kritzelblock fürs Telefon: Mehr Spaß bei laaaaangen Telefonaten

Kritzelblock fürs Büro: Mehr Spaß an laaaaangen Arbeitstagen: Mehr Spaß an laaaaaaaangen Arbeitstagen

Ein Geschenk, das gleich zwei Mal Nutzen bringt

Ein Geschenk, das gleich zwei Mal Nutzen bringt, ist der Nistkasten mit Wein bestückt von Taku Trends. Der Empfänger kann sich an dem guten Fläschen erfreuen, die Vögel an dem Nistkasten.

Geschenke mit Nachhaltigkeit und Fairness

Wer beim Schenken Wert auf Nachhaltigkeit, fairen Handel und Qualität legt, dem können wir http://www.benefizshoppen.de/ empfehlen. Der Händler hat nicht nur fair gehandelte Geschenke im Programm, sondern spendet immer 10 Prozent ihrer Nettoverkaufserlöse an vertrauenswürdige Hilfsorganisationen. Man sogar aussuchen, wer die Spenden bekommen soll. Eine nette Idee.

Lassen Sie andere eine gute Tat tun

Sie müssen ja nicht immer selbst spenden. Wenn Sie gerne anderen helfen, aber dennoch etwas zum Schenken in den Händen halten bzw. überreichen wollen, empfehlen wir Ihnen die HelpCard. Das Prinzip ist einfach: Sie kaufen eine Gutscheinkarte mit einem bestimmten Wert (wie ein Einkaufsgutschein bei IKEA o.ä.). In diesem System dürfen Sie die Karte sogar selbst gestalten und mit einer Botschaft versehen.

Danach verschenken  Sie die Karte an Ihre Kunden oder Mitarbeiter und diese können das Guthaben auf der Karte dann online für Hilfs-Projekte einlösen. Besser geht es nicht.

Ich lade Sie an dieser Stelle ganz ausdrücklich ein, uns Ihre Meinung zum Thema Weihnachtsgeschenke für Kunden mitzuteilen. Diskutieren Sie im Blog mit uns und anderen Lesern. Gerne dürfen Sie auch Ihre Ideen und Tipps kundtun.

Quellenangaben Fotos:
Titelfoto: © DigitalGenetics – Fotolia.com
Nistkasten Taku Trends
Buch amazon.de
HelpCard helpcard.org

BMBF-Studie: Weiterbildung ist so gefragt wie nie

Im vergangenen Jahr lag die Weiterbildungsbeteiligung auf Rekordniveau in Deutschland. Mit einer Quote von 49 Prozent weiterbildungsaktiver Erwachsener ist der in Deutschland bisher höchste Wert gemessen worden. Das ist nur eines der zahlreichen Ergebnisse des Adult Education Survey 2012 (AES), dessen abschließender Ergebnisbericht nun vorliegt. Der Bericht analysiert und kommentiert die repräsentativen Daten unter Berücksichtigung zentraler Fragestellungen: Wer genau nimmt wie oft und wie lange an Weiterbildung teil? Und wer nimmt nicht teil?

Eine Zusammenfassung des 390 Seiten umfassenden Berichtes finden Sie hier bei http://www.praktisch-unschlagbar.de.

So lag die Beteiligung in den alten Bundesländern bei 48 Prozent, während für Ostdeutschland eine Quote von 53 Prozent gemessen wurde. Wichtig ist die Erkenntnis, dass Ältere in Sachen Weiterbildung deutlich zugelegt haben. Die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen liegt nur knapp hinter den übrigen Altersgruppen. Die 60- bis 64-Jährigen haben in den letzten Jahren besonders große Zuwächse verzeichnet.
Was die mit Weiterbildung verbrachte Zeit angeht, so variieren die Werte deutlich:

  • Betriebliche Weiterbildungsaktivitäten umfassen durchschnittlich die geringste Unterrichtszeit (31 Stunden). Die Hälfte der Aktivitäten in diesem Segment umfasst nicht mehr als zwölf Stunden.
  • Individuelle berufsbezogene Weiterbildungsaktivitäten zeichnen sich mit durchschnittlich 86 Stunden durch die höchste zeitliche Intensität aus. Die Hälfte der individuellen berufsbezogenen Weiterbildungsaktivitäten umfasst bis zu 25 Stunden.
  • Für nicht-berufsbezogene Weiterbildungsaktivitäten werden durchschnittlich 58 Stunden aufgewendet.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebene und geförderte Studie „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“ wird seit 1979 im Abstand von zwei bis drei Jahren vorgelegt. Die Daten werden von TNS Infratest Sozialforschung auf Grundlage des europäischen Adult Education Survey (AES) erhoben.

Teamgeist: „Wir haben uns alle lieb“ oder lieber „Kampf der Alphatiere und soziales Faulenzen“

Neulich fand ich einen schönen Artikel zum Thema „Teamgeist“ (praxis & recht, 1.2013, Magazin der DAK). Darin war vom Kampf der Alphatiere und vom sozialen Faulenzen die Rede. Natürlich erkannte ich sofort, dass man aus diesem Material einen schönen Blogbeitrag machen sollte.

Teamgeist, was ist das überhaupt? Wikipedia hat eine Definition parat. Darin heißt es:

Teamgeist ist eine positive soziale Eigenschaft einer Gruppe von Menschen oder einer Mannschaft, meist im Sport. Das Team steht zusammen, um eine bestimmte Aufgabe erfüllen zu können. Das Wir steht dabei im Vordergrund und nicht das Ich.

So weit, so gut. Wir wissen alle, dass Teamgeist, also die Bereitschaft, im Team mit mehreren Kollegen eine Aufgabe gemeinsam zu erfüllen, eine derjenigen Sozialkompetenzen ist, die Personaler und Vorgesetzte als besonders wichtig ansehen.
Wir kennen das aus dem Fußball: Nicht jene Mannschaft mit den besten Einzelspielern, sondern jene, die als Team am besten harmoniert, geht meistens als Sieger vom Platz. Davon kann der FC Bayern München ein Lied singen.

Klar ist, dass jeder Kandidat beim Einstellungsgespräch von sich behauptet, ein Teamplayer zu sein und sich sehr gut den Aufgaben unterordnen zu können. Die Praxis zeigt dann später, dass dies nicht immer der Wahrheit entspricht.
Was tun, wenn in einem vom Chef zusammengestellten Projektteam plötzlich vier Alphatiere aufeinander prallen, die alle beweisen wollen, wie toll sie doch sind? Was tun, wenn mehr als Hälfte der Teammitglieder zu jenen „Durchschummlern“ gehören, die immer ganz still sind, wenn es um Aufgabenverteilung geht?

Teambuilding soll hier die Lösung sein. Dafür gibt es teure Firmen-Events, die das Teamgefühl stärken. Doch gibt es nicht auch einfache Tipps und Tricks, den Teamgeist zu stärken? Ich habe dazu ein wenig recherchiert und mein eigenes Know-how beigesteuert. Das Ergebnis finden Sie im Folgenden.

Einen guten Einstieg bietet ein Artikel in der Karrierebibel. Hier haben mir vor allem diese Tipps gefallen, die ich hier zitiere möchte:

  1. Führen Sie diese Besprechungen – wenn möglich – ab und zu auch außerhalb des Büros in einer neutralen Umgebung durch.
  2. Hören Sie den einzelnen Teammitgliedern aufmerksam zu und greifen Sie gute Ideen auf.
  3. Fragen Sie mehrmals im Jahr aktiv die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Teammitglieder ab.
  4. Bedanken Sie sich bei Ihrem Team für gute Leistungen und Erfolge.
  5. Übertragen Sie Ihrem Team Verantwortung und gewähren Sie dann auch den dafür notwendigen Handlungsspielraum.
  6. Leben Sie vor, was Sie von Ihren Mitarbeitern verlangen. Das ist oft die bestmögliche Motivation und fördert den Teamzusammenhalt.
  7. Machen Sie Erfolge Ihres Teams im Unternehmen bekannt und stellen Sie sicher, dass Lob und Anerkennung bei Ihrem Team ankommen.
  8. Lassen Sie ab und an auch verrückte und lustige Aktionen Ihrer Mitarbeiter zu. Schließlich soll die Arbeit im Team auch Spaß machen.

Besonders der Punkt „Vorbild“ wird auch in anderen Beiträgen und sogar in wissenschaftlichen Arbeiten als besonders wichtig erachtet. So zum Bespiel in einem Artikel bei zeit.de und zeitblueten.com.

Werte wie Vertrauen, Offenheit, Transparenz und Fairness sind in der Teamarbeit besonders wichtig.
Kommt es zu ungleicher Verteilung der Arbeits- oder Aufgabenlast, müssen die Vorgesetzten oder Teamleiter einschreiten. Das Übersehen oder Übergehen der Ungleichverteilung endet im Frust und Streit.

Meines Erachtens ist auch das aktive Zuhören (Punkt 2 der Liste) von großer Bedeutung. Der Management-Coach Manfred Klapproth gibt in einem Artikel im Hamburger Abendblatt einige Tipps, wie man geschickte Fragen stellt, die beim Mitarbeiter ein gutes Gefühl erzeugen.

Wie bereits dargestellt kann man auch sogenannte Firmenincentives zum Teamaufbau machen. Hier ist z.B. der Hochseilgarten oder das Rafting ein Klassiker. Dabei wählt man sportliche Tätigkeiten aus, bei denen nur das Team gewinnen kann, nicht der einzelne. Aber vielleicht reichen ja auch schon meine gesammelten Tipps.

Wenn Sie eigene Erfahrungen und Tipps haben, freut sich das Team der Weiterbildungsblogger auf Ihren Kommentar.

Foto: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Lerntipps für Erwachsene oder „Wie bringe ich Neues leichter in meinen Kopf“

Wir lernen ein ganzes Leben lang. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, manchmal ist es eine neue Fremdsprache, eine neue Software oder neue Gesetzesstellen – je nach Beruf. Doch sicher kennen Sie die alte Volksweisheit „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Das ist so pauschal natürlich nicht korrekt. Zwar ist wissenschaftlich belegt, dass Kinder leichter lernen als Erwachsene, andererseits haben Erwachsene ein größeres Allgemeinwissen und ihre Fähigkeit, logisch zu denken und Zusammenhänge zu verstehen, ist viel ausgeprägter.In Wahrheit kommt es vor allem darauf an, wie man lernt. Und das gilt bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen.

Wir von team babel beschäftigen uns mit Weiterbildung und Training. Für die Teilnehmer bedeutet das oft „büffeln“. Aus diesem Grund dachten wir uns, dem Thema „Lerntipps für Erwachsene“ einen eigenen Newsletter zu widmen.

Natürlich haben wir auch dieses Mal das Rad nicht neu erfunden, sondern sind für Sie einfach wieder auf die Suche im großen Wissenspool Internet gegangen.

Dabei sind uns ganz viele tolle Tipps begegnet, von denen wir Ihnen heute 10 Stück präsentieren möchten.

  1. Lernen Sie regelmäßig – Regel­mäßig­keit führt zum Lern­erfolg: Es ist effizienter, jeden Tag eine Stunde zu lernen, als an einem Tag von morgens bis abends.
  2. Leeren Sie Ihren Lernarbeitsplatz – Jeder Teil, das nicht zum Lernstoff gehört, lenkt ab.
  3. Setzen Sie sich Teilziele (oder Schnüren Sie kleine Lernpakete)
  4. Finden Sie Ihren persönlichen Lern­stil – Nutzen Sie Karteikarten, Bilder, Notizen, Schemata, Tonaufzeichnungen, Videos.
  5. Finden Sie Ihre richtige Lernzeit – nachts, morgens, mittags, abends – finden sie heraus, wann Sie persönlich am besten lernen.
  6. Schaffen Sie eine ruhige Atmosphäre – Am besten ist totale Stille. Auch wenn einige behaupten, mit TV oder Radio im Hintergrund lernen zu können, sind Lärm und Geräusche meistens schlecht.
  7. Nehmen Sie die richtige Körperhaltung ein – Nur wer bequem sitzt, ist auch entspannt und aufnahmebereit.
  8. Probieren Sie alle Sinne zum Lernen – sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken – Mit welchen Sinnen lernen Sie am besten? Zwar kann man Sprachen nicht schmecken, aber den Apfel, dessen englische Übersetzung Sie lernen müssen, schon.
  9. Nutzen Sie den Schlaf zum Lernen – Ein Traum für alle Lernenden. Einfach das Buch unters Kissen und morgens ist alles drin im Kopf. So einfach ist das nicht. Aber im Schlaf wird Gelerntes gefestigt. Gesunder Schlaf ist also wichtig.
  10. Bewegen Sie sich – Machen Sie öfters Pausen, und wenn es zum Kaffee holen geht. Längere Pausen zum Spazieren gehen ist noch besser.
  11. Gehen Sie an die frische Luft – Wie Punkt 10. Frische Luft ist gut für’s Gehirn.

Die ausführlichen Beschreibungen finden Sie dann u.a. auf diesen Seiten:
http://www.test.de
http://karrierebibel.de
http://www.srossbach.de
http://www.brain-effect.com

Übrigens: Wenn Sie wissen wollen, ob Sie mehr ein visueller oder ein auditiver Lerntyp sind, ob Sie Dinge tasten oder riechen müssen, um sie zu lernen, dem empfehlen wir diesen kleinen Test.

Ob Sie es glauben, oder nicht: elf Prozent der Menschen müssen Dinge hören, um sie zu behalten, vier Prozent riechen, zwei Prozent fühlen und ein Prozent sogar schmecken. Die Mehrheit 82 Prozent ist allerdings visuell veranlagt.

Zum Abschluss ein Tipp von mir: versuchen Sie doch mal, Vokabeln zu singen. Ungewöhnlich, funktioniert aber. Denn warum sonst merken wir uns Songtexte aus dem Radio ganz leicht? Der Spaßfaktor macht viel aus.
Die Idee mit der Musik setzt Langenscheidt übrigens bereits ein.

Nun, ich wünsche Ihnen eine visuelle Reise durch unser Blog.

Foto: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

Ex-Bundesfamilienministerin Rita Süssmuth will Bund bei der Finanzierung der Weiterbildung einbinden

Das schlechte Abschneiden Deutschlands beim Pisa-Test für Erwachsene hat eine Debatte über die künftige Finanzierung der Erwachsenenbildung entfacht. Die Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes und ehemalige Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Rita Süssmuth (CDU) forderte im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“, dass sich auch der Bund an der Finanzierung der Weiterbildung beteiligen müsse.

Es sei erforderlich, dass Bund, Länder und Gemeinden die Weiterbildung, Grundbildung und Alphabetisierung gemeinsam finanzieren müssen. Dem wiedersprach die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) prompt. Sie verwies auf das Kooperationsverbot, das es dem Bund nicht erlaubt, auf Länderebene dauerhaft Bildung zu finanzieren. Mehr Geld für die Volkshochschulen, wenn es denn von Ländern oder Kommunen komme, sei aber wünschenswert. „Es wäre dann möglich, noch gezielter auf die Menschen zuzugehen, und ihnen individuelle und attraktive Angebote zu machen.“

Süssmuth hingegen plädierte für ein Umdenken. „Das Kooperationsverbot muss fallen, damit Bund, Länder und Gemeinden gemeinsam Weiterbildung finanzieren.“ Die Volkshochschulen seien inzwischen die Hauptanbieter für Grundbildung und Alphabetisierung.
Eine Schlüsselrolle der Volkshochschulen beim lebenslangen Lernen sieht auch Susanne May, die seit 18 Jahren als Programmdirektorin an der Spitze der mit 230.000 Teilnehmern größten Volkshochschule des Landes in München steht.

Was meinen Sie: Ist eine bessere finanzielle Ausstattung der Volkshochschulen die Lösung gegen schlechte Erwachsenenbildung?

Foto: By CDU/CSU-Bundestagsfraktion (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Gefunden: Weiterbildung für Wortgottesdienst-Leiter

Manch einer denkt bei Weiterbildung an Computer, MS-Office oder Sprachen. Vor einiger Zeit hatte wir eine Weiterbildung zum Detektiv vorgestellt, jetzt haben wir eine Weiterbildung zum Wortgottesdienst-Leiter entdeckt. In Elkeringhausen im Dekanat Hochsauerland-Ost nahmen jüngst 35 engagierte Gemeindemitglieder an einem Ausbildungsabend für Wortgottesdienstleiter teil.

Mehr dazu unter http://www.derwesten.de