Archiv der Kategorie: Medienberichte

Standard zur beruflichen Weiterbildung für Prüfungspartner

Beruflichen Weiterbildung für Prüfungspartner

 

Kuriosität:  Auch so kann Weiterbildung definiert werden! Ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, ob das ein Arbeitstitel sein soll oder schon der Standard zur Bezeichnung des Projektes des………

Das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung zum Thema Standards in der Weiterbildung. Es bleibt nur noch die Frage, ob die Evaluierung der geplanten Standards auch nach standardisierten Maßstäben durchgeführt wird.

Hier der vorgeschlagene Standard zur beruflichen Weiterbildung für Prüfungspartner:

Als Teil seines Projekts zur Verdeutlichung seiner Standards hat der internationale Standardsetzer für Standards zur Aus- und Weiterbildung für alle Mitglieder des Wirtschaftsprüfungs- und Rechnungslegungsberufes (International Accounting Education Standards Board, IAESB) den Entwurf einer vorgeschlagenen Überarbeitung des internationalen Aus- und Weiterbildungsstandards (International Education Standards, IES) Nr. 8 ‚Berufliche Weiterbildung von Prüfungspartnern, die für die Prüfung von Abschlüssen verantwortlich sind‘ herausgegeben.

Bildungskonferenz mit NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit an einer Veranstaltung des Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft, Landesverband Nordrhein-Westfalen bei der ISOLA GmbH teilzunehmen. Diese Bildungskonferenz mit  NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann und Impulsvorträgen der Beteiligten war äußerst aufschlussreich. Die Veranstaltung fand am 5.September 2012 fand in den Räumlichkeiten der ISOLA GmbH in Düren statt. An diesem Nachmittag wurde die gestellte Thematik der Ausbildungsfähigkeit kontrovers diskutiert und verschaffte so allen Teilnehmern neue Perspektiven und somit einen anderen Zugang zu dieser Problematik. War früher alles besser, sind die Schüler heute nicht mehr ausbildungsfähig oder ausbildungswillig und sind die Lehrer an allem schuld? – oder die Bildungsministerin? 
Hier die Vortragenden und Teilnehmer der Podiumsdiskussion in den Räumen der ISOLA GmbH.

v.l.n.r. Prof. Lothar Abicht, Florian Pape, Sylvia Löhrmann, Volker Lehmann, Sibylle Nußbaum, Rainer Deliege (Quelle: Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft)

Intersseant fand ich vor allem die  unterschiedliche Wahrnehmung in Bezug auf die Qualifikation der jungen Auszubildenden. Die Sicht der Schule (Lehrer verschiedener Schulen waren im Publikum und auf dem Podium), die Sicht der Unternehmensverbände (es gibt keine qualifizierten Jugendlichen mehr), der Sicht der universitären Forschung (in den 50er und 60er Jahren besuchten 10% das Gymnasium und davon bestanden nur die Hälfte), die Sicht der Unternehmen (es waren nur wenige anwesend – man muss den jungen Leuten heute etwas bieten) und aus der Sicht eines Muster-Auszubildenden (vor 2000 Jahren war die Jugend auch schon aufmüpfig und respektlos).  

P R E S S E M I T T E I L U N G
Ludwig Erhard Haus Fasanenstraße 85 D-10623 Berlin www.bwa-deutschland.de

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Mit Leichtigkeit lernen – Trainingsspiele

Das kennen wir alle: Wir sitzen im Seminar, es ist 14:30 Uhr, der Trainer zeigt gerade Folie Nr. 84 und der Kampf gegen die eigene Müdigkeit ist in vollem Gange.
Trainingsspiele bieten hier eine interessante Alternative. Die Vorteile liegen auf der Hand:
– Interesse wird wesentlich leichter geweckt als bei reiner Sachvermittlung
– Aufmerksamkeit wird wesentlich leichter gebunden
– Das Seminar wird als lebendig erlebt
– Erkenntnisse entstehen beiläufig und fundiert
– Der „Memo“-Effekt ist wesentlich größer

Es gibt Trainingsspiele in verschiedenen Anspruchsstufen bzw. Kategorien, die sich an den Seminarphase orientieren:
• Kategorie 1: Kennenlernen, Selbstpräsentation, Auflockerung
Beispiel: Soziogramm – Hier stellen sich am Anfang des Seminars die Teilnehmer zu verschiedenen Aspekten (z.B. Arbeits- oder Geburtsort, Betriebszugehörigkeit und private Interessen) an unterschiedlichen Positionen im Seminarraum auf. Dieses Spiel dient dem lockeren Kennenlernen und ist als Eisbrecher bestens geeignet.
• Kategorie 2: Erkenntnisse herbeiführen, Wissen vermitteln, Fähigkeiten trainieren
Beispiel: „Gewinnt so viel Ihr könnt“ – Die Teilnehmer entscheiden sich in vier Gruppen in jeder von zehn Spielrunden anhand eines Punkteverteilungsschemas für die Farbe Violett oder die Farbe Orange. Zentrale Erkenntnis des Spiels: Nur wirkliche Teamarbeit führt zum Ziel.
• Kategorie 3: Lernzielüberprüfung
Beispiel: „Würfelfragen“, Fragen zu den Seminarthemen werden auf Moderationskarten verdeckt im Kreis ausgelegt. Die Teilnehmer würfeln die Karten mit einem Schaumstoffwürfel aus, beantworten die Fragen und bekommen eine Belohnung.

Literaturempfehlung: Spielbar I bis III von Axel Rachow (Hrsg.)

IHK Aachen gründet Qualitätsverbund berufliche Weiterbildung

Die IHK Kammerbezirk Aachen gibt in den „Wirtschaftlichen Nachrichten“ 6/2012 die Gründung eines Qualitätsverbundes bekannt:

„Wer Geld für eine Leistung zahlt, will wissen, ob die Qualität stimmt – am besten, bevor der Kauf zustande kommt. Ob ein Salat frisch ist oder ein Fernseher mit guter Bildqualität daherkommt, lässt sich beim Kauf leicht erkennen. Aber wie geht das bei Dienstleistungen im Bereich der Bildung? Bessere Orientierung bei Seminaren und Lehrgängen soll ein neuer Qualitätsverbund für berufliche Weiterbildung bieten: Beim Gründungstreffen im Mai haben sich diesem Zusammenschluss, der auf Initiative der IHK Aachen entstanden ist, bereits rund 30 Weiterbildungsanbieter angeschlossen. Diese Trainer und Dozenten unterstützen aktiv die Entwicklung der Qualitätskriterien. Der neue Verbund steht allen Weiterbildungs-anbietern offen, die ihren Sitz im Kammerbezirk Aachen haben“ …mehr zum Artikel

Auch team babel vertreten durch Herrn Helmut Gräfen (siehe Bild rechts oben neben Herrn Günther Möller von der AQuS GmbH Alsdorf), verspricht sich für regionale und grenzüberschreitende Unternehmen einen enormen Vorteil durch Initiative der IHK. In einem nächsten Schritt will die IHK die Wünsche und Interessen der Kammermitglieder für Weiterbildung abfragen. Wir finden die Einbeziehung unserer Nachbarn aus Belgien und den Niederlanden als Gastmitglieder einen logischen Schritt in Richtung europäischer Weiterbildung/Qualifizierung der Mitarbeiter.

„Nachvollziehbare Qualitätskriterien erhöhen das Vertrauen und nützen deshalb beiden  Seiten: Unternehmen und Weiterbildungsanbietern.“ sagt Heike Krier, stellvertretende IHK-Geschäftsführerin. Da können wir nur zustimmen und wünschen allen Beteiligten eine qualitativ hochwertige Zusammenarbeit.

Quelle Foto: IHK 6/29012 Wirtschaftliche Nachrichten

Wie man den richtigen Anbieter für berufliche Weiterbildung findet

Mit dem Titel „Die Spreu vom Weizen trennen – Wie man den richtigen Anbieter für berufliche Weiterbildung findet“ erschien in der April-Ausgabe der Wirtschaftlichen Nachrichten der IHK Aachen ein Artikel von team babel. Inhaltlich geht es darum, was ein Interessent beachten muss, um einen guten Weiterbildungsanbieter von einem „schlechten“ zu unterscheiden. Es geht dabei sowohl um harte Entscheidungskriterien wie anerkannte Qualitäts- und Gütesiegel bzw. Zertifizierungen als auch um weiche Entscheidungskriterien wie Beratungskompetenz und Zuverlässigkeit. Letztere sind unserer Meinung die wichtigen, denn Qualitäts- und Gütesiegel oder das Erscheinungsbild von perfekt gestylten Webseiten, Hochglanz-Broschüren und Flyer sind nicht immer ein Garant für hohe Qualität.

Man hört leider immer wieder von Kunden/Teilnehmern unserer Seminare, dass andere Anbieter, die auf dem Papier oder im Web als Profis auftreten, vieles versprechen, was der Kunde hören will, dies danach aber nicht einhalten (können) oder dass bei der Rechnungsstellung dann noch das eine oder andere Extra auftaucht. Das fängt bei der Terminzusage an und hört beim Angebot, das ewig auf sich warten lässt auf.

Den Artikel können Sie unter http://www.aachen.ihk.de runterladen.
Wir freuen uns auf Ihre Meinung und Erfahrungen dazu.

© Mellimage – Fotolia.com

Berufliche Weiterbildung ist ebenso wichtig wie der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt

Die Online Ausgabe der Welt befasste sich jüngst mit der Frage, inwieweit eine breiter gefächerte Wissensvermittlung bei der dualen Berufsausbildung bzw. gar eine stärkere Entkoppelung der Ausbildung von den Betrieben dem rasanten Wandel in der Arbeitswelt entgegenkommt. Die Redakteure kommen aber hier zum dem Schluss, dass die enge Bindung an den Lehrbetrieb gerade eine der Stärken des dualen Systems ist. Von ihr profitieren sowohl die Unternehmen in Form bedarfsgerecht ausgebildeten Nachwuchses wie auch die Berufseinsteiger selbst.

Vielmehr sollten sich sowohl Unternehmen als Arbeitnehmer gewahr werden, dass kontinuierliche Weiterbildung zum dauerhaften Erhalt der beruflichen Qualifikation kein Luxus, sondern pure Notwendigkeit ist. Neben uneinsichtigen Chefs ist oft die Bequemlichkeit bei den Arbeitnehmern der Grund für die mangelnde Bereitschaft zur Weiterbildung. „Dabei ist die berufliche Weiterbildung mindestens ebenso wichtig wie der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt. Sie ist die beste Eigenvorsorge“, so das Fazit.

Gefunden bei: Welt online

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