Archiv der Kategorie: Nachrichten

Pausen sind wichtig für den Erfolg einer Weiterbildung

»Lernen ohne Pausen verringert den Erfolg einer Weiterbildung«. Zu diesem nicht überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der Psychologen Soren Ashley und Joel Pearson von der Universität von New South Wales in Sydney (Australien).
Ihre Erkenntnisse stützen die beiden Forscher auf ein Experiment mit 31 Studenten, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden (Standard, Übertraining und Kontrolle) und allesamt ein Lerntraining durchliefen.

Dabei hatte die Standardgruppe zwischen zwei Lerneinheiten eine Stunde Pause, die Übertraining-Gruppe nicht. Die Kontrollgruppe absolvierte nur eine Lerneinheit. Der Erfolg wurde mit einer weiteren Übung am folgenden Tag überprüft. Das nicht ganz überraschende Ergebnis: Die Gruppe ohne Pause hatte viel weniger richtige Antworten als die beiden anderen Teams.
Was allerdings durchaus überrascht ist die Erkenntnis, dass nicht Müdigkeit beim Lernen ohne Pausen die Ursache für die Verschlechterung ist. Beim Übertraining lagen keine Ermüdungserscheinung beim Blick auf den Monitor vor.
Vielmehr liegt es daran, dass die Lerninhalte nicht optimal ins Langzeitgedächtnis übertragen werden. Wissenschaftler nennen diese Überführung der Lerninhalte vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis „Konsolidierung“.

Also: Eine Pause schadet nie!

Gefunden bei haufe.de

Foto: © winston – Fotolia.com

Neu: DIN EN ISO 19011:2011 – Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen

Weiterbildung an der Fachhochschule Aachen

(Aachen Institute of Applied Sciences e. V. AcIAS in Aachen )

Vor Kurzem ist die neue DIN EN ISO 19011:2011 – Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen veröffentlicht worden.
Aufgrund zusätzlicher Nachfragen haben wir einen weiteren Termin für unser eintägiges Aktualisierungs- und Auffrischungs-Seminar eingeplant:

  • DIN EN ISO 19011:2011 Update (Referent: Sven Calsbach)
  • Tages-Seminar:  Mittwoch   04. Juli 2012   8.30 – 16.30 h
  • 52064 Aachen, FH Aachen, Goethestraße  1

Die Seminargebühr beträgt 295,00 € zzgl. 19 % MwSt.
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Bewerbungsfrist für den Deutschen Weiterbildungspreis 2012 beginnt

In 2012 wird zum vierten Mal von Deutschlands ältestem technischen Weiterbildungsinstitut, dem angesehenen Haus der Technik e.V., der Deutsche Weiterbildungspreis ausgeschrieben und verliehen. Diese „Bildungsoffensive“ zeichnet jährlich innovative und zukunftsweisende Weiterbildungskonzepte aus und weist auf diese Weise die Öffentlichkeit noch stärker auf die zentrale Rolle der Weiterbildung hin.

Ab sofort bis zum 20. Oktober 2012 können alle Interessierten die Teilnahmeunterlagen beim Haus der Technik anfordern und ihre Bewerbungen einreichen. Berechtigt zur Teilnahme sind natürliche Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die im Bereich der Weiterbildung aktiv sind. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge sollten sich thematisch mit der überbetrieblichen Weiterbildung auseinandersetzen, einen wissenschaftlichen Anspruch verfolgen und dabei innovativ und zukunftsfähig sein. Bewertungskriterien der mit prominenten Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft besetzten Jury sind Neuigkeitsgrad, wirtschaftliche Relevanz, Wirkungspotenzial, Praktikabilität sowie branchenübergreifende Bedeutung.

Insgesamt ist der Deutsche Weiterbildungspreis mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Nach der Auswahl des Gewinners im Herbst 2012 findet eine feierliche Übergabe der Siegerurkunde im Rahmen eines Festaktes am 28. Februar 2013 im Haus der Technik in Essen statt. Das prämierte Projekt wird in einer Dokumentation zusammenfassend vorgestellt und im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch das Haus der Technik einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Das Anmeldeformular gibt es hier zum Download

Berufsbildungsbericht 2012: Das duale Ausbildungssystem erfährt internationale Hochachtung

Erst kürzlich hatte die Bundesregierung ihren 80-Seiten langen „Berufsbildungsbericht 2012“ (17/9700) vorgestellt. Darin heißt es u.a., dass das duale Ausbildungssystem in Deutschland international auf wachsende Wertschätzung stoße. Mehrere europäische Länder wie Schweden, Ungarn und Rumänien haben bereits Reformschritte in Richtung des dualen Systems eingeleitet, um die enge Verzahnung von Schule und Ausbildungsplatz zu verbessern. Vor allem die im innereuropäischen Vergleich geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland, das hohe Qualifikationsniveau der Ausbildung und der relativ erfolgreiche Übergang der Jugendlichen nach der Lehre in den Arbeitsmarkt seien Gründe für die Wertschätzung, berichtet das Portal bildungsklick.de.

Auch wenn das duale Ausbildungssystem international Hochachtung erfährt, bleibt intern noch einiges zu tun: Der demografisch bedingte Rückgang an Schulabgängern wird den Fachkräftemangel weiter verschärfen und auf dem insgesamt guten Ausbildungsmarkt stehen immer noch zu viele junge Menschen ohne Ausbildungsplatz da.
Handlungsempfehlungen seien u.a. neue Branchen zu gewinnen, für die es noch keine hinreichenden Ausbildungen gebe und den Stellenwert der berufliche Weiterbildung zu verbessern.

In diesem Zusammenhang starteten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Herbst 2011 eine bundesweite Kampagne „Berufliche Bildung – Praktisch unschlagbar“ (wir berichteten).

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