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10 Gründe, warum Unternehmen über ein Blog nachdenken sollten

Wir singen „Happy Birthday“, denn unser Blog hatte vergangene Woche Geburtstag. Am 3. März 2012 wurde der erste Beitrag der Weiterbildungsblogger veröffentlicht. Das ist für uns ein Grund, ein wenig zu feiern, ein wenig stolz zu sein und über das Thema Corporate Blogs einen Newsletter zu verfassen.

Die Idee der Weiterbildungsblogger war und ist, einen Ratgeber und Infodienst zu allen Themen rund um Weiterbildung (daher der Name), MS Office, IT, Internet und zuletzt auch Mobile Business einerseits und zu Themen wie Organisation, Management, Gesundheitsmanagement, Führung und QM zu etablieren.

Wir wussten, dass dieses Themenspektrum sehr weit ist und haben deshalb ein ganzes Team von Autoren eingebunden. In den letzten zwei Jahren konnten Sie über 200 Beiträge zu vielen der oben genannten Themen lesen. Natürlich braucht es seine Zeit bis sich ein Blog wie unseres bei den Lesern etabliert, aber die Zahl unserer Stammleser wächst stetig und wir bekommen immer häufiger auch Feedback.

Das bringt mich zum eigentlichen Thema dieses Blogbeitrags. Sind Blogs im Allgemeinen und Unternehmensblogs (Corporate Blogs) im Besonderen überhaupt sinnvoll? Bringen diese Internet-Tagebücher einen Nutzen für ein Unternehmen oder ist das alles verlorene Liebesmühe?

Der Zweck eines Blogs

Beleuchten wir dazu ein wenig den Zweck eines Blogs. Im Grunde ist ein Blog nur eines von vielen Medien, um seine eigene Meinung, seine eigenen Gedanken oder sein Wissen zu verbreiten. Viele sehen ein Blog als Mittel für Selbstdarsteller, ihren Senf in die Welt zu pusten. Andere sehen Blogs – zumindest die meisten – heute als zu den Onlinemedien gleichwertige Publikationsmedien im Internet. Sicher treffen beide Sichtweisen irgendwie ins Schwarze.

Die Skala der Nutzwertigkeit eines Blogs reicht von Müll bis Meinungsführer/-macher. Es gibt Blogs, die es sich sicher nicht zu lesen lohnt und es gibt Blogs, deren Meinung Trends setzen und von Unternehmen gefürchtet sind.

Warum bloggen Unternehmen?

Aber warum bloggen Unternehmen? Natürlich lautet die Antwort, weil sie hoffen, damit neue Kunden zu gewinnen oder neue Mitarbeiter zu finden. Wenn Sie nun denken „Also starte ich ein Blog und die Kunden kommen von selbst“, dann irren Sie sich. Aber das denken Sie sicher nicht, denn Sie wissen, dass die Funktionsweise von Blogs und von Marketing im Zeitalter des Web 2.0 anders geht.

Corporate Blogs sind ein Medium, um anders als auf der Corporate Webseite mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Merkwürdigerweise unterliegen Unternehmenswebseiten immer noch dem Zwang, in höchst förmlicher Sprache, möglichst allgemein und meistens völlig unpersönlich die eigenen Informationen anzubieten: Was wir können, wer wir sind und warum Sie bei uns kaufen sollten. Doch das wollen Konsumenten heute gar nicht mehr primär wissen, wenn Sie im Internet recherchieren.

Konsumenten wollen Nutzen, keine Werbeversprechen

Konsumenten wollen heute wissen, welchen Nutzen ein Produkt oder eine Dienstleistungen ihnen ganz persönlich bietet. Kann dieses Unternehmen mit seinen Produkten und Lösungen mir bei meinem Problem helfen? Finde ich auf der Internetseite einen Tipp oder Trick, wie ich dieses oder jenes tun kann? Gibt es einen direkten Ansprechpartner, den ich auf kurzem Weg erreichen kann, ohne ein E-Mail an info@ oder support@ senden zu müssen. Haben die Mitarbeiter dieses Unternehmens die richtige Kompetenz und das Know-how, um mir bei meinem Problem zu helfen? Diese Fragen und weitere beschäftigen die Verbraucher heute bei ihrer Reise durch das Web. Oder sie suchen nach konkreten Angeboten. Das kann weder eine Webseite noch ein Blog leisten, sondern nur ein Webshop.

Als Jobsuchender ist das nicht anders. Sie wollen keine Floskeln wie „Wir leben Flexibilität und Teamgeist“ lesen, Sie wollen keine Phrasen über offene Unternehmenskultur oder gute Karrierechancen lesen. Was Sie lesen wollen, sind Hintergründe, authentische Berichte von Mitarbeitern, die vielleicht mal Ihre Kollegen werden könnten, und Stories aus dem Unternehmen.

10 Gründe, warum Unternehmen über ein Blog nachdenken sollten

Das ALLES und noch viel mehr können Sie mit einem Blog ideal umsetzen. Warum:

  1. Blogs sind bekannt dafür, dass die Sprache lockerer ist, deshalb dürfen die Autoren frei und ohne strikte Formalia schreiben (bestimmte Regeln sind dennoch zu beachten, z.B. das DU oder SIE in der Ansprache)
  2. Blogs sind multimedial. Man kann Texte, Bilder, Video, Podcasts und Präsentationen einbinden. So haben Sie eine riesen Auswahl an Medien und Formaten, um den Nutzen für den Leser darzustellen, die Mitarbeiter zu Wort kommen zu lassen oder einfach nur zu informieren.
  3. Blogs haben (fast) immer einen festen Autor oder wie bei uns, ein Autorenteam. Oft werden die Autoren sogar mit Foto gezeigt. Man kann Sie via E-Mail, meistens via Social Media Netzwerken und direkt per Kommentar ansprechen.
  4. Blogs eröffnen den Dialog. Dialog statt Monolog. Diskutieren Sie mit Ihren Lesern, erfragen Sie Feedback. Eine Eigenschaft, die eine Webseite nie bieten kann.
  5. Blogs sind in der Regel aktuell. Unternehmenswebseiten werden oft über Monate hinweg nicht aktualisiert, Rubriken wie „Aktuelles“ werden absichtlich entfernt. Damit geben Blogs ein aktuelles Bild vom Unternehmen.
  6. Blogs sind der ideale Content-Hub für andere Social Media Kanäle. Ein Blogbeitrag kann Ihre Auftritte bei Twitter, Facebook , XING, Google+, Pinterest, Youtube usw. füttern. Damit bauen Sie eine enorme Reichweite auf.
  7. Gute Blogs prägen die Reputation der Marke, der Unternehmens oder des Autors nachhaltig. Wer fachlich gut bloggt, hat einfach Ahnung. Das ist zwar nicht immer so, aber meistens. Denn wer keine Ahnung hat von dem, über das er bloggt, wird schnell entlarvt.
  8. Blogs beeinflussen das Suchmaschinenranking in einem Maße, wie es eine Webseite ohne riesen SEO-Aufwand nicht schaffen würde. Das liegt an dem hohen Vernetzungsgrad.
  9. Blogs gibt es für die verschiedensten Zwecke: Eventblogs, Projektblogs, Serviceblogs, Karriereblogs, allgemeine Unternehmensblogs, CEO-Blogs, Themenblogs, um nur einige zu nennen. Sicher ist für jedes Unternehmen das passende dabei.
  10. Blogs werden auch immer häufiger von Journalisten bei Ihrer Recherchearbeit besucht. Das bestätigen Studien.

Sicher fallen mir noch einige Punkte ein, warum Sie über ein Corporate Blog zumindest nachdenken sollten – sofern nicht bereits getan.

Blog = viel Arbeit

Natürlich, und das möchte ich gar nicht verniedlichen, bedeutet ein Corporate Blog viel Arbeit. Idealerweise sollte man drei Mal pro Woche publizieren, sagt die Corporate Blog Studie 2014 der Karrierebibel. Wir selbst schaffen das nie. Ein Artikel kann von der Idee bis zur Publikation mehrere Stunden in Anspruch nehmen, manchmal reichen auch fünf Minuten. Es muss ein Themenplan erstellt und gepflegt werden. Und das Blog muss im Web bekannt gemacht werden, sich einen Namen machen.

Und: Es dauert Monate, bis sich die ersten Leser zu Wort melden.

Mein Wunsch wäre an Sie, liebe Leser: Schreiben Sie uns doch mal Ihr Erfahrungen als Kommentar, die Sie mit Blogs als Leser und/oder Herausgeber gemacht haben.
Kennen Sie weitere Vorzüge oder Nachteile von Corporate Blogs?

Und weil unser Blog Geburtstag hatte, verlosen wir heute ein paar interessante Bücher.
1. Corporate Blogs von Klaus Eck – Das Standardwerk in diesem Themenbereich
2. Erfolgsratgeber Neukundengewinnung – Die besten Konzepte, Techniken und Maßnahmen für mehr Umsatz und Gewinn
3. Mit Evernote Selbstorganisation und Informationsmanagement optimieren von Herbert Hertramph

Bitte geben Sie bei Ihren Kommentaren unbedingt im vorgesehenen Feld Ihre E-Mail Adresse an, damit wir Sie benachrichtigen können, wenn Sie gewonnen haben.

Und hier noch ein Linktipp: Klaus Eck – Corporate Blogs als Kommunikationszentrale 

Bild: 123rf.com

Die wollen doch nur Spaß haben – Wie die X-er und Baby Boomer die Generation Y besser verstehen

Ich höre immer wieder den Kommentar “die wollen ständig bespaßt werden”, wenn es um das Thema ‘Generation Y und Führung’ geht. Dabei wollen junge Leute einfach nur Spaß haben bei dem, was sie tun – wie wir alle. Generation Y (geboren zwischen 1980 und 2000) unterscheidet sich in diesem Punkt nicht von Generation X (geb. 1964-1979) und den Baby Boomen (geb. 1946-1963). Allerdings ist Generation Y die erste Generation, die die Bedürfnispyramide von Maslow herunterpurzelt, denn alle Bedürfnis-Ebenen sind bedient und Selbstverwirklichung steht im Mittelpunkt der jungen Leute.


Man könnte es auch so interpretieren: Karriere machen bedeutet für die 14 bis 34 jährigen sich selbst zu verwirklichen. Die Erwartung an Führungskräfte ist, dieses zu ermöglichen. Wundern Sie sich nicht, liebe Leser, denn der Erziehungs- und Lebensmittelpunkt bis zu dem Zeitpunkt, an dem Generation Y ins Arbeitsleben eintritt, ist die Entfaltung der Persönlichkeit.

Deshalb steht Weiterbildung und Förderung der Talente an erster oder zweiter Stelle und weit vor Gehalt und Firmenwagen. Leider meinen immer noch viele Unternehmen, junge Leute mit einem hohen Einstiegs-Gehalt und anderen materiellen Dingen ködern zu können. Doch dann wundert man sich, warum die High Potentials die Unternehmen genauso schnell wieder verlassen, wie man sie eingestellt hat.

Generation X konnte man damit gewinnen und halten, doch nicht die Jugend von heute. Flexible Arbeitszeiten und Sabbaticals sind weitaus attraktiver als materielle Anreize. Manager gewinnen die Loyalität von Generation Y mit Verständnis, Wertschätzung und Förderung viel effektiver und – ob Sie es glauben oder nicht – auch langfristig. Denn loyal ist Generation Y – zu ihren eigenen Fähigkeiten. Holen Führungskräfte die jungen Berufstätigen bei ihren Stärken ab, dann haben sie auch die Loyalität ihrer Mitarbeiter gewonnen.

Kommunikation auf Augenhöhe und schnelle Entscheidungswege sind wichtig. Dies ist übrigens gemeint mit flachen Hierarchien. Denn einen Boss, der sagt, wo es lang geht, wünschen sich die jungen Leute schon. Dies wird aktiv eingefordert. Wenn Wertschätzung, Kommunikation auf Augenhöhe und Förderung der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung fehlen, dann geht Generation Y.

Generation X hat es stillschweigend toleriert, wenn der Vorgesetzte keine gute Führungskraft war und ist. Wir haben uns auch so durchgeboxt. Nun sind Vorgesetzte und Teamleiter aktiv gefordert, gute Führungskräfte zu sein.

Wir sollten Generation Y tatsächlich dankbar sein, dass sie leise einfordert, was wir alle uns von unseren Chefs schon immer gewünscht haben. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass die Unternehmen, die wirklich gute Führungskräfte haben, die Talente und High Potentials langfristig für sich gewinnen können und somit einen Wettbewerbs-Vorteil genießen werden. Wer die jungen Leute in Entscheidungswege mit einbindet, seinen Teammitgliedern jeweils ausreichen Autonomie gewährt und die Kompetenzen fördert, wird tolle Leistung von seinem Team ernten.

Dabei möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben, dass Leistung einer der Werte von Generation Y ist, aber mit Qualität nicht verwechselt werden sollte. Damit tun sich einige meiner Seminar-Teilnehmer am Anfang schwer, doch wenn der Groschen gefallen ist, wird klar, warum die Erwartungen von X-ern und Baby Boomen an Generation Y nicht erfüllt werden. Dabei ist es doch gerade dass, was Generation Y möchte: die Erwartungen von den Vorgesetzten erfüllen. Kommunizieren Sie, was sie von Ihren Mitarbeitern erwarten und setzen Sie nicht zu viel voraus. Für Generation Y, die partnerschaftlich erzogen sind, in der Globalisierung aufgewachsen ist gepaart mit einer rasanten technologischen Evolution, sind andere Dinge selbstverständlich als für Generation X und die Baby Boomer.

Ein Beispiel ist, dass wir Älteren E-Mails einfach als elektronischen Briefersatz adoptiert haben. Das war ursprünglich gar nicht die Idee als E-Mail erfunden wurde. Nun überlegen Sie mal, liebe Leser, wann Generation Y gelernt hat, Briefe zu schreiben und wie oft sie dieses gemacht hat – genau, in der Schule, als Bewerbungsschreiben auf dem Unterrichtsplan stand. Und dann schreiben eh die meisten Eltern die Bewerbung für die Kinder. Wie soll also ein junger Mensch wissen, wie er oder sie eine E-Mail in dem Stil Ihres Unternehmens schreiben sollte. Oder fragen Sie sich mal, wie oft Y-er noch telefonieren. Die Jugend von heute hat doch viel mehr Übung im “chatten”.

Ich möchte Ihnen mit diesem Beitrag gerne mitgeben, Ihre jungen Kollegen mal aus einer anderen Sicht zu betrachten, dann werden Sie nicht nur mehr Verständnis entwickeln und damit den Respekt von Generation Y ernten, sondern auch viel mehr Spaß mit den Kollegen haben und dabei hervorragende Ergebnisse erzielen.

Karina Albers ist die führende Generation Y Expertin und Keynote-Speaker in Europa, die in ihren Vorträgen und Seminaren Führungskräfte und Personaler mitreißt und bewegt. Sie ist ein großer Fan von den Fähigkeiten und der Begeisterung von Generation Y. Durch Sensibilisierung für die generationalen Unterschiede schafft sie es auf spielerische Art, Teams zusammen zu führen, Kooperation zu fördern, Unternehmenskulturen zu erwecken und Führungskräfte tatkräftig zu unterstützen sowie Generation Y auf Unternehmen vorzubereiten. Mehr Infos über Karina Albers und Ihre Tätigkeit finden Sie unter http://www.algeny.de/

TIPP: Laden Sie sich gratis die Generations-Karten herunter und erfahren Sie viel mehr über Generation Y, Generation X, die BABY BOOMER und die Veteranen.

Foto: © Thomas Pajot – Fotolia.com

4 Tipps, wie Sie Ihre Stimme zum Verkaufsprofi machen


Verkaufen heißt überzeugen und gewinnen. Wir verkaufen alle. Jeden Tag. Produkte, Dienstleistungen, Arbeitsleistung, Ansichten. Was so einfach klingt, ist es in Wirklichkeit nicht … und verkaufen scheint immer schwieriger zu werden. In diesem Moment sitzen zahllose Menschen in Trainings, Workshops, Seminaren, um die Sache mit dem Verkauf besser hinzukriegen. Gebannt lauschen sie den Ausführungen von Verkaufstrainern – oder laufen über glühende Kohlen.

Nun spricht selbstverständlich nichts gegen qualifizierte Fortbildung. Leider wird dabei aber oft ein verborgenes Verkaufstalent vernachlässigt: die eigene Stimme.

Meine 4 Tipps, wie Sie Ihre Stimme zum Verkaufsprofi machen:

1. Tipp
Denken Sie beim Sprechen an Ihre Atmung? Nein, beim Sprechen haben wir Anderes zu tun: Unsere Argumentation strukturieren, formulieren, zuhören, den Gesprächspartner wahrnehmen und so weiter. Da bleibt meist keine Zeit für Gedanken an die eigene Atmung. Achten sie einmal darauf, wie Sie das Ausatmung beim Sprechen und wieder zu Luft kommen hinkriegen. Sprechen Sie auf einem Atemzug so lange (und auch so schnell?) wie möglich, um dann tief (und geräuschvoll) die Lunge wieder mit Luft zu füllen? Kommt Ihnen bekannt vor? Macht nichts, passiert uns (fast) allen. Problematisch ist nur, dass wir bei dieser Atemkoordination (bzw. Nicht-Koordination) unmöglich gelassen und ruhig wirken können.

Mein Tipp: Achten Sie auf Atmung und Sprechtempo.
Nehmen Sie im Tagesverlauf immer wieder Ihre Atmung bewusst wahr. Atmen Sie in den Bauch. Das macht ruhig und entspannt. Teilen Sie Ihren Redefluss für den Zuhörer in gut zu verarbeitende Portionen. Keine Angst vor kleinen Sprechpausen. Sie bieten Ihnen Gelegenheit, Dinge besonders hervorzuheben und Ihre Sprechmelodie lebendiger zu machen. So wird Ihr Verkaufsgespräch zum Hörerlebnis.

2. Tipp
Telefonaquise? Dabei darf man schon mal eine lässige Sitzhaltung (oder Liegehaltung?) auf dem Schreibtischstuhl einnehmen. Nun, der Gesprächspartner sieht uns ja nicht. Trotzdem geht die vermeintliche Entspannungshaltung nach hinten los. Denn die Stimme büßt für die so entstehende Einengung im Halsbereich oder die entspannte Muskulatur im Rumpfbereich. Sie schränken Ihre Stimmressourcen hörbar ein. Das Ergebnis: Sie wirken weniger dynamisch und überzeugend. Auf Dauer können Stimmbelastungen und
-schädigungen entstehen.

Mein Tipp: Sorgen Sie für Bewegungsphasen zwischen den Gesprächen.
Dehnen und Räkeln sind erlaubt und erwünscht. Gähnen Sie herzhaft und gerne auch lautstark. Auch Gesichtskirmes ist erwünscht: Mit unterschiedlichen Grimassen lockern Sie Gesichts- und Sprechmuskulatur. Nicht vergessen: Die Zunge mit einem deutlichen „Bääh“ herauszustrecken. Lassen Sie bei allen Gesprächen im Sitzen Ihre Wirbelsäule entspannt nach oben „wachsen“. Entspannen Sie beim Stehen möglichst die Knie und balancieren Ihr Körpergewicht auf beiden Füßen aus. So sorgen Sie für eine optimale Körperspannung, die stimmlich in Form von mehr Resonanz und Klarheit hörbar ist.

3. Tipp
Wissen Sie, dass Ihre Stimme eine Menge über Sie verrät? Vielleicht mehr, als Ihnen lieb ist. Ihre Stimme hinterlässt den ersten Eindruck innerhalb weniger Millisekunden. Erst danach werden die Worte verstanden.

Mein Tipp: Je stärker Ihre persönliche Überzeugung von dem zu verkaufenden Produkt und seinem Nutzen ist, desto überzeugender ist Ihr Verkaufsgespräch.
Die Telefonaquise reduziert die Wahrnehmung auf Ihre Stimme. Das verstärkt den Überzeugungseffekt. Festigen Sie deshalb vor einem Akquisetelefonat noch einmal gedanklich Ihre Position.

4. Tipp
Ein Gespräch besteht zu 80 Prozent aus unbewussten Signalen. Ihre Stimme wirkt dabei als Schlüsselreiz.

Mein Tipp: Nutzen Sie diesen Effekt besonders in der Abschlussphase. Mit souveräner Stimme übernehmen Sie die Führung und weisen dem Kunden den Weg zur Kaufentscheidung.

Fazit: Stimme, Sprechweise und natürlich auch Ihre Körpersprache sind wertvolle Werkzeuge für erfolgreiche Verkaufsgespräche. Mit ihnen vermitteln Sie schnell alles, was der Kunde für eine Kaufentscheidung braucht: Wertschätzung, Ruhe und Vertrauen. Üben Sie den Kollegen Verkaufsprofi, also Ihre Stimme. Üben Sie sich aber auch im Hinhören. Denn die Stimme Ihres Kunden ist ein entscheidendes Signal für seine Wünsche und Ihre weitere Gesprächsführung.

Der Autor Thomas Niemann ist Inhaber Praxis für Logopädie und Sprechfreude im Sprechhaus

Foto: © Masson – Fotolia.com

Werden Sie Herr Ihrer Zettelwirtschaft – Evernote als virtuelles Gedächtnis

Vielleicht kennen Sie das Bild: Auf dem Schreibtisch liegen Zettelchen, am Monitor kleben Post-its und auf dem Smartphone schlummern Notizen und Erinnerungen? Vielleicht ist diese Beschreibung etwas übertrieben, aber viele Menschen haben tatsächlich Probleme, ihre Notizen, Aufgaben, Adressen und Erinnerungen zu organisieren und zu archivieren. Da muss dann schon mal der Rand des Monitors herhalten. Doch es geht viel einfacher.

Zum Beispiel mit Evernote. Evernote ist eine Anwendung, die Menschen dabei hilft, Notizen, Informationen, Dokumente, Aufgaben etc. systematisch an einem Ort abzulegen und zu archivieren. Die Anwendung ist kostenlos und zurzeit für Windows 7 und 8, Mac OS X, iOS, Android, Windows Phone, Blackberry und WebOS (über App Catalog) verfügbar.

Dadurch, dass Evernote nahezu auf jeder Plattform und jedem Gerät nutzbar ist, haben Sie mit wenigen Klicks das abgelegt, was Ihnen gerade einfällt – egal, was Sie gerade tun, wo Sie gerade sind oder welches Gerät Sie gerade nutzen.

Evernote ist im Grunde nichts anderes, als eine virtuelle Kiste mit vielen Fächern. Dort legen Sie bildlich gesprochen Ihre Zettel und Post-its einfach rein. Das Sammeln, Ordnen und Finden von Notizen und Dokumenten wird zum Kinderspiel.

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Der Chef hat immer Recht – oder nicht? Richtig streiten mit dem Chef.

Sie kennen vielleicht die beiden Regeln, die immer wieder an den Kühlschränken der Kaffeeküchen und den Pinboards der Büros hängen:

Regel 1. Der Chef hat immer Recht.
Regel 2. Sollte er mal nicht Recht haben, gilt automatisch Regel 1.

Das ist natürlich humorvoll zu verstehen, aber vielleicht auch nicht. Darf man wirklich dem Chef widersprechen? Darf man gar mit ihm streiten? Oder kostet das gleich den Job?

Gerade zum Jahresbeginn stehen in vielen Unternehmen die Mitarbeitergespräche (z.B. für eine Gehaltserhöhung oder eine neue Zielvereinbarung) an. Nicht selten sind Mitarbeiter und Vorgesetzt hier unterschiedlicher Meinung. Aber auch im Arbeitsalltag und in Projekten kommt es oft zu Meinungsverschiedenheiten. Gut so! Denn eine Streitkultur und ein gutes Konfliktmanagement sind wichtig für ein funktionierendes Unternehmen. Das gilt auch für die Mitarbeiter-Chef-Beziehung.

Doch wie geht man in ein Streitgespräch mit Vorgesetzten / mit Mitarbeitern hinein und wieder hinaus?
Wir stellen Ihnen ein paar Tipps und Informationen von Experten vor, die Ihnen helfen sollen, Konflikte sauber zu lösen – ob als Vorgesetzter oder als Mitarbeiter.

Konfliktarten und Eskalationsstufen
Der Konfliktforscher Friedrich Glasl hat insgesamt sechs Konfliktarten definiert. Diese sind

1. Innerer Konflikt
2. Sozialer Konflikt
3. Interessenkonflikt/Zielkonflikt
4. Wertekonflikt
5. Rollenkonflikt
6. Beziehungskonflikt

(vgl. Trainerwiki)

In Unternehmen finden wir meistens Interessen- oder Zielkonflikte, Werte- und Rollenkonflikte. Oftmals hat der Chef einfach ein anderes Verständnis von gestellten Aufgaben, einer Zielvereinbarung oder der Rollenverteilung im Team oder im Projekt. So weit, so gut.

Friedrich Glasl hat aber nicht nur die Konfliktarten definiert, sondern auch ein Modell mit neun Eskalationsstufen entwickelt, die wiederum in drei Ebenen mit jeweils drei Abstufungen unterteilt sind.


Quelle: Sampi, wikipedia.org, Modell der Konflikteskalation nach Friedrich Glasl, CC-by-sa-2.0

In Stufe 1 verhärtet sich ein Problem, auf Stufe 2 wird darüber diskutiert. Kommen die Beteiligten nicht zu einer Lösung, kommt es zu Stufe 3: Nun machen sie von Taten statt Worten Gebrauch. In Stufe 4 schließen die Gegner Koalitionen. Eskaliert ein Streit weiter, kommt es in Stufe 5 zum Gesichtsverlust. Der Gegner wird öffentlich bloß gestellt. In Phase 6 drohen sich die Parteien. Es kommt zur ersten Vernichtungsschlägen (Stufe 7), der andere soll vernichtet werden (Stufe 8 ) – bis beide am Ende gemeinsam in den Abgrund stürzen (Stufe 9).

Passende Deeskalations- und Konfliktlösungsstrategien
Besonders wichtig ist hier, dass Glasl – je nachdem, in welcher Stufe sich die Beteiligten befinden – auch gleich die passenden Deeskalations- und Konfliktlösungsstrategie bereitstellt.

Stufe 1–3: Moderation
Stufe 3–5: Prozessbegleitung
Stufe 4–6: sozio-therapeutische Prozessbegleitung
Stufe 5–7: Vermittlung/Mediation
Stufe 6–8: Schiedsverfahren/gerichtliches Verfahren
Stufe 7–9: Machteingriff

Details dazu finden Sie bei Wikipedia.

Mit diesen Informationen können Sie in Zukunft abschätzen, ob Sie und Ihr Vorgesetzter/Mitarbeiter einen Konflikt noch selbst lösen können oder externe Hilfe benötigen. Am besten lassen Sie es gar nicht bis zur Stufe 4 kommen. Stufe 6 wäre schon sehr problematisch.

Doch genug der Psychologie. Praktische Tipps für eine Konfliktlösung gibt die Expertin Ursula Wawrzinek bei bild.de.

Und auch wir haben ein paar Tipps für Sie, wenn ein Konfliktgespräch mit dem Vorgesetzten unausweichlich ist.

Keine Angst
Haben Sie keine Angst vor dem Gespräch! Wenn ein Problem unausgesprochen bleibt, staut sich der Frust nur auf. Sprechen Sie frühzeitig darüber, auch wenn Ihr Chef ein Choleriker ist und ggf. ausrastet. Machen Sie sich Mut! Es muss einfach sein, denn sonst leiden nur SIE.

Richtig vorbereiten
Gerade bei Problemen, die sich langsam und Schritt für Schritt aufbauen, können Sie sich gut vorbereiten. Führen Sie detailliert Buch über die Vorkommnisse, die Sie stören. Das wird Ihnen helfen und macht Sie sicherer. Denn so können Sie sachlich argumentieren und konkrete Beispiele nennen.

Cool und sachlich bleiben
Wenn ein Konflikt plötzlich und unerwartet entsteht und eskaliert, ist eine Vorbereitung natürlich nicht möglich. Hier hilft nur cool und sachlich zu bleiben.Versuchen Sie sich darauf zu konzentrieren, was Sie erreichen wollen. Erinnern Sie sich an Argumente, die Sie sich vielleicht irgendwann mal überlegt haben. Stellen Sie Fragen, akzeptieren Sie auch den Standpunkt des anderen.
Vermeiden Sie unbedingt, gegenüber Ihrem Chef ausfallend zu werden, ihn zu beleidigen. Eine Kündigung im Affekt ist ganz ungünstig.

10 Tipps, wie Sie Ihren Chef erziehen
Damit es erst gar nicht zu dauernden Streitereien und Konflikten mit dem Chef kommt, haben wir hier noch 10 Tipps für Sie bei spiegel.de gefunden, wie Sie Ihren Chef erziehen.

Wie sieht Ihre persönliche Strategie aus bei Konflikten mit dem Chef?

Foto: © BlueSkyImages – Fotolia.com

Weihnachtsgeschenke für Kunden – Schenken und trotzdem Gutes tun

„Alle Jahre wieder“ kommt Weihnachten und immer wieder fragen wir uns, was wir dieses Mal wieder von unseren Lieferanten und Geschäftspartnern geschenkt bekommen und zugleich unseren Kunden schenken sollen. Dabei steht man den Weihnachtsgeschenken in der Geschäftswelt eher skeptisch gegenüber. Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, statt der Dinge, die niemand möchte und die in der Regel auch niemand benötigt, das Geld für einen guten Zweck zu spenden.
Doch irgendwie ist da auch die Luft raus. Man schreibt auf die Karte, dass man das Geld gespendet hat statt Geschenke zu kaufen, der andere liest es und legt die ganze Geschichte zur Seite. Das war es dann. Ok, die Empfänger der Spende freuen sich über das Geld, aber sonst hat niemand etwas davon. Dabei soll das Schenken beiden Seiten – also dem Schenker und dem Beschenkten – Freude bringen.

Ich stellte mir also die Frage, ob es nicht Alternativen zu dem Spruch „Wir haben keine Geschenke gekauft, sondern das gesamte Geld gespendet“ gibt.
Da in wenigen Wochen Weihnachten ist und die Suche nach dem richtigen Geschenk auf der Tagesordnung der Chefetagen steht, habe ich mich entschlossen, zusammen mit dem Team der Weiterbildungsblogger für Sie nach ausgefallenen und nützlichen Geschenken zu suchen. Nun stellt sich die Frage, was denn nützlich bedeutet und für wen? Im Folgenden finden Sie einige Idee und Links, die wir zusammen getragen haben. Es handelt sich immer um Geschenke, die auf die eine oder andere Art für den Beschenkten und natürlich auch für den Schenkenden einen Nutzen bringen. Die Tipps sind dabei ein wenig nach dem Grad der Kreativität und Nachhaltigkeit sortiert.

Tasse mit QR Code und Lebensweisheit, Tipp oder Foto des Tages

QR-Codes sind gerade in Mode, Tassen eigentlich nicht. Jeder hat zig Tassen zuhause und am Arbeitsplatz stehen. Da muss nicht noch so ein hässliches Ding her. Es sei denn, die Tasse erfüllt einen höheren Zweck als nur Kaffee oder Tee festzuhalten. Wenn man eine Landingpage einrichtet, die beispielsweise jeden Tag im Jahr einen weisen Spruch, einen Tipp für die Selbstorganisation oder Motivation oder gar ein nettes Fotos bereithält, kann man dazu eine QR-Code generieren, den man auf die Tasse aufbringt. Der Nutzer braucht allmorgendlich nur den Code zu scannen und wird eben mit diesem Spruch, Tipp oder Bild begrüßt. Eine klassische Win-Win-Situation. Denn Sie als Unternehmen haben den Kunden enger an sich gebunden. Er kommt jeden Tag auf Ihre Landingpage.

Wer gar nichts von Tassen hält, kann auch Lesezeichen, Untersetzer, Magnete u.ä. mit dem QR-Code bestücken.

Malbücher für den Berufsalltag

Malbücher sind was für Kinder. Denkste. Wir haben nette Malbücher für Erwachsene gefunden, die dem Beschenkten sicher Spaß machen. Sie sollten nur vorher wissen, wie der andere auf sowas reagiert.

Das Malbuch für alle, die sich im Büro langweilen

Weitere Bücher dieser Art sind:

Kritzelblock fürs Telefon: Mehr Spaß bei laaaaangen Telefonaten

Kritzelblock fürs Büro: Mehr Spaß an laaaaangen Arbeitstagen: Mehr Spaß an laaaaaaaangen Arbeitstagen

Ein Geschenk, das gleich zwei Mal Nutzen bringt

Ein Geschenk, das gleich zwei Mal Nutzen bringt, ist der Nistkasten mit Wein bestückt von Taku Trends. Der Empfänger kann sich an dem guten Fläschen erfreuen, die Vögel an dem Nistkasten.

Geschenke mit Nachhaltigkeit und Fairness

Wer beim Schenken Wert auf Nachhaltigkeit, fairen Handel und Qualität legt, dem können wir http://www.benefizshoppen.de/ empfehlen. Der Händler hat nicht nur fair gehandelte Geschenke im Programm, sondern spendet immer 10 Prozent ihrer Nettoverkaufserlöse an vertrauenswürdige Hilfsorganisationen. Man sogar aussuchen, wer die Spenden bekommen soll. Eine nette Idee.

Lassen Sie andere eine gute Tat tun

Sie müssen ja nicht immer selbst spenden. Wenn Sie gerne anderen helfen, aber dennoch etwas zum Schenken in den Händen halten bzw. überreichen wollen, empfehlen wir Ihnen die HelpCard. Das Prinzip ist einfach: Sie kaufen eine Gutscheinkarte mit einem bestimmten Wert (wie ein Einkaufsgutschein bei IKEA o.ä.). In diesem System dürfen Sie die Karte sogar selbst gestalten und mit einer Botschaft versehen.

Danach verschenken  Sie die Karte an Ihre Kunden oder Mitarbeiter und diese können das Guthaben auf der Karte dann online für Hilfs-Projekte einlösen. Besser geht es nicht.

Ich lade Sie an dieser Stelle ganz ausdrücklich ein, uns Ihre Meinung zum Thema Weihnachtsgeschenke für Kunden mitzuteilen. Diskutieren Sie im Blog mit uns und anderen Lesern. Gerne dürfen Sie auch Ihre Ideen und Tipps kundtun.

Quellenangaben Fotos:
Titelfoto: © DigitalGenetics – Fotolia.com
Nistkasten Taku Trends
Buch amazon.de
HelpCard helpcard.org

Teamgeist: „Wir haben uns alle lieb“ oder lieber „Kampf der Alphatiere und soziales Faulenzen“

Neulich fand ich einen schönen Artikel zum Thema „Teamgeist“ (praxis & recht, 1.2013, Magazin der DAK). Darin war vom Kampf der Alphatiere und vom sozialen Faulenzen die Rede. Natürlich erkannte ich sofort, dass man aus diesem Material einen schönen Blogbeitrag machen sollte.

Teamgeist, was ist das überhaupt? Wikipedia hat eine Definition parat. Darin heißt es:

Teamgeist ist eine positive soziale Eigenschaft einer Gruppe von Menschen oder einer Mannschaft, meist im Sport. Das Team steht zusammen, um eine bestimmte Aufgabe erfüllen zu können. Das Wir steht dabei im Vordergrund und nicht das Ich.

So weit, so gut. Wir wissen alle, dass Teamgeist, also die Bereitschaft, im Team mit mehreren Kollegen eine Aufgabe gemeinsam zu erfüllen, eine derjenigen Sozialkompetenzen ist, die Personaler und Vorgesetzte als besonders wichtig ansehen.
Wir kennen das aus dem Fußball: Nicht jene Mannschaft mit den besten Einzelspielern, sondern jene, die als Team am besten harmoniert, geht meistens als Sieger vom Platz. Davon kann der FC Bayern München ein Lied singen.

Klar ist, dass jeder Kandidat beim Einstellungsgespräch von sich behauptet, ein Teamplayer zu sein und sich sehr gut den Aufgaben unterordnen zu können. Die Praxis zeigt dann später, dass dies nicht immer der Wahrheit entspricht.
Was tun, wenn in einem vom Chef zusammengestellten Projektteam plötzlich vier Alphatiere aufeinander prallen, die alle beweisen wollen, wie toll sie doch sind? Was tun, wenn mehr als Hälfte der Teammitglieder zu jenen „Durchschummlern“ gehören, die immer ganz still sind, wenn es um Aufgabenverteilung geht?

Teambuilding soll hier die Lösung sein. Dafür gibt es teure Firmen-Events, die das Teamgefühl stärken. Doch gibt es nicht auch einfache Tipps und Tricks, den Teamgeist zu stärken? Ich habe dazu ein wenig recherchiert und mein eigenes Know-how beigesteuert. Das Ergebnis finden Sie im Folgenden.

Einen guten Einstieg bietet ein Artikel in der Karrierebibel. Hier haben mir vor allem diese Tipps gefallen, die ich hier zitiere möchte:

  1. Führen Sie diese Besprechungen – wenn möglich – ab und zu auch außerhalb des Büros in einer neutralen Umgebung durch.
  2. Hören Sie den einzelnen Teammitgliedern aufmerksam zu und greifen Sie gute Ideen auf.
  3. Fragen Sie mehrmals im Jahr aktiv die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Teammitglieder ab.
  4. Bedanken Sie sich bei Ihrem Team für gute Leistungen und Erfolge.
  5. Übertragen Sie Ihrem Team Verantwortung und gewähren Sie dann auch den dafür notwendigen Handlungsspielraum.
  6. Leben Sie vor, was Sie von Ihren Mitarbeitern verlangen. Das ist oft die bestmögliche Motivation und fördert den Teamzusammenhalt.
  7. Machen Sie Erfolge Ihres Teams im Unternehmen bekannt und stellen Sie sicher, dass Lob und Anerkennung bei Ihrem Team ankommen.
  8. Lassen Sie ab und an auch verrückte und lustige Aktionen Ihrer Mitarbeiter zu. Schließlich soll die Arbeit im Team auch Spaß machen.

Besonders der Punkt „Vorbild“ wird auch in anderen Beiträgen und sogar in wissenschaftlichen Arbeiten als besonders wichtig erachtet. So zum Bespiel in einem Artikel bei zeit.de und zeitblueten.com.

Werte wie Vertrauen, Offenheit, Transparenz und Fairness sind in der Teamarbeit besonders wichtig.
Kommt es zu ungleicher Verteilung der Arbeits- oder Aufgabenlast, müssen die Vorgesetzten oder Teamleiter einschreiten. Das Übersehen oder Übergehen der Ungleichverteilung endet im Frust und Streit.

Meines Erachtens ist auch das aktive Zuhören (Punkt 2 der Liste) von großer Bedeutung. Der Management-Coach Manfred Klapproth gibt in einem Artikel im Hamburger Abendblatt einige Tipps, wie man geschickte Fragen stellt, die beim Mitarbeiter ein gutes Gefühl erzeugen.

Wie bereits dargestellt kann man auch sogenannte Firmenincentives zum Teamaufbau machen. Hier ist z.B. der Hochseilgarten oder das Rafting ein Klassiker. Dabei wählt man sportliche Tätigkeiten aus, bei denen nur das Team gewinnen kann, nicht der einzelne. Aber vielleicht reichen ja auch schon meine gesammelten Tipps.

Wenn Sie eigene Erfahrungen und Tipps haben, freut sich das Team der Weiterbildungsblogger auf Ihren Kommentar.

Foto: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Lerntipps für Erwachsene oder „Wie bringe ich Neues leichter in meinen Kopf“

Wir lernen ein ganzes Leben lang. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, manchmal ist es eine neue Fremdsprache, eine neue Software oder neue Gesetzesstellen – je nach Beruf. Doch sicher kennen Sie die alte Volksweisheit „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Das ist so pauschal natürlich nicht korrekt. Zwar ist wissenschaftlich belegt, dass Kinder leichter lernen als Erwachsene, andererseits haben Erwachsene ein größeres Allgemeinwissen und ihre Fähigkeit, logisch zu denken und Zusammenhänge zu verstehen, ist viel ausgeprägter.In Wahrheit kommt es vor allem darauf an, wie man lernt. Und das gilt bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen.

Wir von team babel beschäftigen uns mit Weiterbildung und Training. Für die Teilnehmer bedeutet das oft „büffeln“. Aus diesem Grund dachten wir uns, dem Thema „Lerntipps für Erwachsene“ einen eigenen Newsletter zu widmen.

Natürlich haben wir auch dieses Mal das Rad nicht neu erfunden, sondern sind für Sie einfach wieder auf die Suche im großen Wissenspool Internet gegangen.

Dabei sind uns ganz viele tolle Tipps begegnet, von denen wir Ihnen heute 10 Stück präsentieren möchten.

  1. Lernen Sie regelmäßig – Regel­mäßig­keit führt zum Lern­erfolg: Es ist effizienter, jeden Tag eine Stunde zu lernen, als an einem Tag von morgens bis abends.
  2. Leeren Sie Ihren Lernarbeitsplatz – Jeder Teil, das nicht zum Lernstoff gehört, lenkt ab.
  3. Setzen Sie sich Teilziele (oder Schnüren Sie kleine Lernpakete)
  4. Finden Sie Ihren persönlichen Lern­stil – Nutzen Sie Karteikarten, Bilder, Notizen, Schemata, Tonaufzeichnungen, Videos.
  5. Finden Sie Ihre richtige Lernzeit – nachts, morgens, mittags, abends – finden sie heraus, wann Sie persönlich am besten lernen.
  6. Schaffen Sie eine ruhige Atmosphäre – Am besten ist totale Stille. Auch wenn einige behaupten, mit TV oder Radio im Hintergrund lernen zu können, sind Lärm und Geräusche meistens schlecht.
  7. Nehmen Sie die richtige Körperhaltung ein – Nur wer bequem sitzt, ist auch entspannt und aufnahmebereit.
  8. Probieren Sie alle Sinne zum Lernen – sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken – Mit welchen Sinnen lernen Sie am besten? Zwar kann man Sprachen nicht schmecken, aber den Apfel, dessen englische Übersetzung Sie lernen müssen, schon.
  9. Nutzen Sie den Schlaf zum Lernen – Ein Traum für alle Lernenden. Einfach das Buch unters Kissen und morgens ist alles drin im Kopf. So einfach ist das nicht. Aber im Schlaf wird Gelerntes gefestigt. Gesunder Schlaf ist also wichtig.
  10. Bewegen Sie sich – Machen Sie öfters Pausen, und wenn es zum Kaffee holen geht. Längere Pausen zum Spazieren gehen ist noch besser.
  11. Gehen Sie an die frische Luft – Wie Punkt 10. Frische Luft ist gut für’s Gehirn.

Die ausführlichen Beschreibungen finden Sie dann u.a. auf diesen Seiten:
http://www.test.de
http://karrierebibel.de
http://www.srossbach.de
http://www.brain-effect.com

Übrigens: Wenn Sie wissen wollen, ob Sie mehr ein visueller oder ein auditiver Lerntyp sind, ob Sie Dinge tasten oder riechen müssen, um sie zu lernen, dem empfehlen wir diesen kleinen Test.

Ob Sie es glauben, oder nicht: elf Prozent der Menschen müssen Dinge hören, um sie zu behalten, vier Prozent riechen, zwei Prozent fühlen und ein Prozent sogar schmecken. Die Mehrheit 82 Prozent ist allerdings visuell veranlagt.

Zum Abschluss ein Tipp von mir: versuchen Sie doch mal, Vokabeln zu singen. Ungewöhnlich, funktioniert aber. Denn warum sonst merken wir uns Songtexte aus dem Radio ganz leicht? Der Spaßfaktor macht viel aus.
Die Idee mit der Musik setzt Langenscheidt übrigens bereits ein.

Nun, ich wünsche Ihnen eine visuelle Reise durch unser Blog.

Foto: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

Hilfe, mein Kollege ist ein Ekel – Wie man mit Ausnutzern, Narzissten, intriganten Tyrannen und Soziopathen umgeht

Das Büroleben ist kein Ponyhof, man kann sich seine Kollegen nicht aussuchen. Unter dieser Tatsache müssen jeden Tag viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leiden, weil sie Kolleginnen oder Kollegen haben, die einfach ein Ekel sind, über Leichen gehen oder hinten rum beim Chef mobben oder Intrigen spinnen.

Viele der Betroffenen werfen dann irgendwann das Handtuch und wechseln den Job. Das kann das letzte Mittel sein, wenn gar nichts mehr hilft. Wie man sonst noch mit Konflikten mit schlimmen, ekeligen Kollegen oder gar Chefs umgehen kann, stellen wir heute in Ansätzen vor.

Doch ein paar Dinge vorweg. Die Süddeutsche hatte in einem Artikel aus September 2012 verschiedene Typen von schwierigen Kollegen und Kolleginnen vorgestellt. Ich erlaube mir, diese Typisierung einfach zu zitieren, weil sie so treffend ist:

„Da sind die extremen Narzissten, die andere entwerten, Widersprüche niederbügeln, fremde Erfolge auf die eigene Kappe nehmen. Auseinandersetzungen sind programmiert, es braucht Kraft und Diplomatie, sich gegen ihre Dominanz zur Wehr zu setzen.
Da sind die intriganten Manipulierer, die stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und für den nächsten Karriereschritt gezielt den Chef bearbeiten.
Da sind die feindseligen Zyniker, die ihre Jobs hassen und innerlich längst resigniert haben. Mit ihnen wird die Projektarbeit zur Qual, denn sie entwerten jeden konstruktiven Vorschlag. Bisweilen leiden diese sozial wenig angepassten Kollegen an Persönlichkeitsstörungen, die es ihnen schwer machen, sensibel mit anderen Menschen umzugehen oder sich flexibel an Situationen anzupassen. Als Gegenüber ist es schwierig, sich sachlich mit ihnen auseinanderzusetzen, denn ihre Stimmungen oder Überempfindlichkeiten sind kaum nachzuvollziehen.
Und dann gibt es noch die Soziopathen, zu deren Hauptmerkmalen oberflächlicher Charme, Verantwortungslosigkeit, Unehrlichkeit und Gewissenlosigkeit gehören. Eigenschaften, die in Unternehmen bisweilen geschätzt werden.“

(Quelle: sueddeutsche.de)

Welcher dieser Typen nun der schwierigste Fall im Büro darstellt, lasse ich offen. Für alle gilt aber im täglichen Umgang: Distanz bewahren ist hier wichtig. Geben Sie den Kolleginnen und Kollegen keine unnötige Angriffsfläche wie z.B. Informationen aus dem Privatleben. Sowas werden die Narzissten und die Intriganten gegen Sie verwenden. Versuchen Sie, die Kontakte auf der für den Beruf und die Projekte notwendigste Minimum runter zu schrauben. In gemeinsamen Projekten mit Zynikern kann man vor allem durch Kompetenz punkten. Unsicherheit wird schamlos niedergemacht.

Sollte ein Konflikt mal wieder ausgebrochen sein, so empfehlen die Experten, einen sachlichen, ruhigen und knappen Gesprächsstil zu wählen. Lassen Sie die Versuche Ihres Gegenübers, zu manipulieren oder zu erniedrigen, nicht wirken. Seien Sie besonnen und lassen Sie sich nicht provozieren, denn das ist genau das, was der/die Andere möchte. Auch dem zynischen oder soziopathischen Chef kann man selbstbewusst und smart gegenüber treten.

In einem Artikel aus 2010 über „Toxische Typen im Büro“ gibt der Professor für Persönlichkeitspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Klaus Schneewind, den Tipp, sich für wiederkehrende Konfliktsituationen Antworten zu überlegen, diese aufzuschreiben und vor dem Spiegel oder mit Freunden einzuüben. Das ist sinnvoll. Und hilft alles nichts, so muss einer halt gehen. Denn die ewigen Konflikte und Machtspielchen zermürben nicht nur Ihre Seele, sondern sie schaden auch dem Unternehmen.

Eine Konfliktkostenstudie der KPMG deckte jüngst auf, dass in jedem Unternehmen 10 bis 15 Prozent der Arbeitszeit für Konfliktbewältigung verbraucht werden. Bei Führungskräften werden 30 bis 50 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht. Die Fehlzeiten aufgrund betrieblicher Ängste und Mobbing am Arbeitsplatz belasten Unternehmen jährlich mit ca. 30 Milliarden Euro.

Falls Sie mehr zum Thema lesen möchten, empfehle ich Ihnen zwei Artikel:
1. Konflikte im Büro – wie damit umgehen?
2. Die 16 häufigsten Bürokonflikte – und wie Sie damit umgehen

Ehrlich gesagt wünsche ich niemandem diese Typen von Kollegen. Sollten Sie aber Erfahrungen dieser Art gemacht haben, freue ich mich auf Ihren Bericht (Sie dürfen Ihren Kommentar gerne auch unter einem Pseudonym abgeben).

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Aus geschlossen wird offen – Wir machen Seminar-Cabrios

Wortschöpfungen sind im Marketing nichts Seltenes. Das haben wir uns auch gedacht und den Begriff des Seminar-Cabrios kreiert. Was ist denn das nun wieder fragen Sie, werter Leser, sich nun sicher. Ja, „Seminar-Cabrios“ ist eine sehr merkwürdige Wortschöpfung, sozusagen ein Kunstwort. Aber es trifft genau das, was wir Ihnen heute vorstellen möchten. Wir haben uns nämlich entschlossen, aus bisher geschlossenen Firmenseminaren unter bestimmten, sehr einfachen Bedingungen, offene Seminare zu machen, ganz wie man beim Cabrio das geschlossene Dach öffnet.

Hintergrund dieser Aktion sind die Wünsche unserer Kunden. Denn interne Firmenseminare sind etwas Feines für diejenigen, die genügend Mitarbeiter haben, um ein solches Seminar zu füllen. Was aber, wenn ein Unternehmen nur drei oder vier Mitarbeiter hat, wenn es zum Beispiel nur zwei Führungspersonen im Unternehmen gibt? Pech gehabt? Nein! Wo wir bisher geschlossen gefahren sind, öffnen wir nun das Verdeck – um beim Bild des Cabrios zu bleiben.

Das funktioniert ganz simpel. Jeder, der an einem bisher geschlossenen Firmenseminar aus unserem Portfolio Interesse hat, kann sich einfach bei uns melden. Wir nehmen die Interessensbekundung auf und sammeln so lange, bis eine bestimmte Menge an Teilnehmern (in der Regel fünf) zusammen sind. Dann treten wir mit den Interessenten in Kontakt, klären die Formalia und suchen einen Termin für eine offene Veranstaltung in Aachen. Aus geschlossen wir offen.

Starten wollen wir mit unseren Seminaren zum Thema Personalentwicklung und Führung

Insbesondere für diese vier Seminare können Sie sich ab sofort registrieren lassen:

Gezielte Mitarbeiterförderung durch Coaching
Heute Kollege – morgen stellvertretende Führungskraft
Vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten
Erfolgreich Konfliktgespräche führen

Wenn sich das bisher bekundete Interesse auch praktisch in Anmeldungen niederschlägt, werden wir weitere bisher geschlossene Seminare für Sie öffnen.

Und denken Sie daran: Mit team babel fahren Sie immer richtig – ob geschlossen oder offen.

Foto: © nacroba – Fotolia.com