Archiv der Kategorie: Qualität

Weiterbildung an der Fachhochschule Aachen

Auch in diesem Jahr bietet die Fachhochschule wieder Seminare aus den Bereichen Energieeffizienz und Qualitätsmanagement an. Angesprochen sind Mitarbeiter von Unternehmen, die einen neue Funktion wahrnehmen wollen/sollen oder eine Qualifizierung mit TÜV-Zertifikat erreichen wollen. In der Vergangenheit kamen die Teilnehmer nicht nur aus der Aachener Umgebung, sondern aus ganz Deutschland für das Seminar angereist. Der Dozent, Herr Calsbach, kann auf eine langjährige Praxis zurückblicken und sorgt mit seiner Art des Unterrichtens (ich nenne diese didaktische Form „Infotainment“, in der Fachpresse wird das als „Storytelling“ bezeichnet) für effizientes und kurzweiliges Lernen. Dabei ist der Seminarteilnehmer immer gefordert, aber nie überfordert. Ich kann Ihnen dieses Seminar aus eigener Erfahrung wärmstens ans Herz legen. Aber, es ist kein Spaziergang für die Teilnehmer!

Hier die Ankündigung von  Prof. Dr.-Ing. L. Knepper von der AcIAS e. V. an der FH Aachen:

Nutzen Sie Ihre Chance auf eine qualifizierte Weiterbildung, für sich oder für Ihre Mitarbeiter!

Unsere nächsten Seminare:

  • Energy Efficiency Professional (TÜV)   4. – 8. Febr. 2013
  • Qualitäts-Beauftragte/r (TÜV)   14./15. + 18./19. Febr. 2013
  • Qualitäts-Auditor/in (TÜV)    28. Febr./1. März + 4. – 6. März 2013

Der nächste INFO-Termin zu unserem Seminar-Angebot mit Herrn Calsbach findet statt:

  • Dienstag,  15. Januar 2013   17.00 h   (kostenlos und unverbindlich)
  • FH Aachen  –  52064 Aachen  –  Goethestraße 1  –  Raum 00211 (Erdgeschoss)

Mehr Informationen siehe unter Anmeldung oder:  www.acias.fh-aachen.de

Fördermöglichkeiten für Berufstätige: www.bildungsscheck.de oder www.bildungspraemie.info

 Quelle: © nyul – Fotolia.com

Qualitätsmanagement – Grundsätze und Prinzipien

Nächster Termin in Aachen:
30. November 2012 (weiterer Termin 30.01.2013)

Warum Qualitätsmanagement meinem Unternehmen Nutzen bringt

Jedes Unternehmen hat Strukturen, Arbeitsabläufe, eine interne Organisation und verfügt somit bereits über ein teilweise umgesetztes Qualitätsmanagementsystem. Der systematische und nachhaltige Ansatz im Qualitätsmanagement führt zu einer ständigen, bedarfsorientierten Optimierung bestehender Strukturen und in der Folge zu erhöhter interner Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.Kaizen-Wandel zum Besseren
Die Entscheidung, ob ein vollständiges Qualitätsmanagementsystem mit Zertifizierung angestrebt wird oder nur einzelne Anforderungen aus dem Qualitätsmanagement umgesetzt werden, wird durch den zu erwartenden Nutzen bestimmt.

Was lernen Sie?

In diesem Seminar lernen Sie die Grundsätze und Prinzipien von Qualitätsmanagement kennen. Sie erfahren, welche Anforderungen erfüllt werden müssen, um Qualitätsmanagement erfolgreich einzuführen und umzusetzen. Sie lernen den Nutzen von Qualitätsmanagement für Ihr Unternehmen abzuschätzen und verfügen so über einer Entscheidungsgrundlage, ob oder in welchem Umfang eine Umsetzung von Qualitätsmanagement in Ihrem Unternehmen sinnvoll sein kann.

  • Qualitätsmanagement – Grundbegriffe und Historie
  • Die Grundsätze der DIN EN ISO 9001
  • Prozessorientierung
  • Kundenorientierung
  • Ständige Verbesserung
  • Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001
  • Der Nutzen für Unternehmen
  • Zertifizierung von QM-Systemen

 Für wen ist das Seminar geeignet?

  • Führungskräfte und Mitarbeiter, die grundlegende Informationen über Qualitätsmanagement benötigen
  • Führungskräfte, die Entscheidungsgrundlagen für eine Einführung von Qualitätsmanagement in Ihrem Unternehmen benötigen

Lehrmethoden

Theoretischer Input, Vortrag, Diskussion, Beispiele und praktische Übungen

Mit Entscheidungs-Kick-Offs schneller zu strategischen und nachhaltigen Entscheidungen

Hat Ihr Unternehmen auch schon mal vor einer wichtigen strategischen Entscheidung, z.B. eine große Investition, eine Übernahme oder Umstrukturierung, gestanden? Falls ja, wissen Sie, wie schwer es ist, die richtige Entscheidung zu treffen. Denn der Nachteil bei strategischen Entscheidungen im Vergleich zu operativen Entscheidungen ist, dass die Ergebnisse dieser Entscheidungen erst nach einiger Zeit, häufig Monate oder Jahre später, zu beurteilen sind. Dann ist es meistens zu spät, um nachzubessern.

Viele Führungskräfte und Top-Manager scheuen deshalb wichtige strategische Entscheidungen und schieben sie lieber so lange vor sich her, bis es nicht mehr geht. Und wenn die Entscheidung unausweichlich wird,  treffen sie die Wahl, die die meisten anderen auch treffen. Getreu dem Motto: wenn es die Mitbewerber und alle anderen so machen, kann es nicht so verkehrt sein.

Wir nennen so etwas: „Entscheidungs-Kick-Offs“

In der Regel einen halben Tag lang hilft ein Experte  bei der Entscheidungsfindung.

Ein solches Entscheidungs-Kick-Off besteht aus einem Impulsvortrag, Best Practice Beispielen, Frage- und Diskussionsrunden sowie der gemeinsamen Erarbeitung einer Anforderungsmatrix, um die notwendigen Informationen mit einem vertretbaren Aufwand zu erarbeiten und in eine nachhaltige Entscheidung zu überführen.

Wie das Ganze im Detail aussieht, erläutern wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

Dabei kann man mit einer professionellen und strukturierten Vorgehensweise selbst die kniffeligsten Entscheidungen auflösen. Hier gibt es allerdings wie in vielen Bereichen die Entscheidung: Make or Buy? Und wie üblich ist der interne Weg der zeitlich aufwendigere, während der externe meistens kürzer ist.

Dem Entscheidungsprozess selbst liegt in beiden Fällen eine Anforderungsmatrix zugrunde. Hier werden alle formulierten Anforderungen (was braucht man überhaupt?) einer Bewertung (muss – sinnvoll – wäre schön zu haben) gegenüber gestellt. Danach wird der Markt auf vorhandene Angebote, die den Anforderungen genügen, durchforstet.

Die in Frage kommenden Produkte/Dienstleistungen werden anschließend mit der Anforderungsmatrix verglichen und auf Kosten/Leistung und Integration

in die vorhandene Umgebung überprüft. Am Ende steht die Entscheidung, ob genügend Informationen für eine nachhaltige Entscheidung vorhanden sind. Falls nicht, muss ggf. doch noch ein Berater aus dem entsprechenden Fachgebiet eingekauft werden, der eine tiefere Marktsondierung und Entscheidung vorbereitet.

Wählt man direkt die externe Unterstützung, können unsere sogenannten »Entscheidungs-Kick-Offs« diesen komplexen Entscheidungsprozess verkürzen. Bei solchen Veranstaltung (häufig ein halber Tag) wird einer unserer Experte eingeladen, der den Teilnehmern des Kick-Offs in vier Schritten kompakt die Informationen für die Erstellung der Anforderungsmatrix an die Hand gibt, die sie sonst in vielen Mannstunden alleine erarbeitet hätten. Hier ist oft der Blick eines Unbeteiligten von außen hilfreich.

  • Schritt 1: Ein Impulsvortrag gibt einen Überblick über die Lösungsansätze für die Fragestellung
  • Schritt 2: Best Practice Beispiele zeigen Ihnen verschiedene Ansätze auf, inkl. Fallstricke und mögliche Probleme
  • Schritt 3: Klärung der offenen Fragen und Diskussion der betrieblichen Besonderheiten
  • Schritt 4: Gemeinsame Erarbeitung der bereits vorgestellten Anforderungsmatrix – individuell auf Ihr Unternehmen abgestimmt.

Die weiteren Schritte sind bekannt und werden auf Wunsch durch den Experten betreut.

Oftmals führen die »Entscheidungs-Kick-Offs« direkt zu einer soliden und nachhaltigen Entscheidung. Das Ergebnis kann aber  auch die Erkenntnis sein, eine tiefere Marktsondierung durchzuführen, oder einen ganz anderen Lösungsansatz für das Unternehmen zu wählen.

In jedem Fall liegen die Vorteile eines solchen »Entscheidungs-Kick-Offs« neben der Zeitersparnis in der Tatsache, dass durch den ausgewiesenen Experten häufig unerwartete Aspekte beleuchtet werden, die dann in die Entscheidung einfließen.

Weiter Infos unter team-babel.de (Fachvorträge)

Quelle: © nyul – Fotolia.com

EFQM-Modell 2013 veröffentlicht – die DGQ informiert

Qulitätsmanagementsystem sind immer noch das Topthema in deutschen Unternehmen.

Pünktlich zum EFQM-Forum 2012 im Oktober in Brüssel erfuhr das Excellence-Modell der EFQM seine erste turnusgemäße Anpassung. Seit seiner grundlegenden Überarbeitung in 2010 wird alle drei Jahre überprüft, ob das etablierte Unternehmensbewertungsmodell aktuellen Erkenntnissen zur Organisationsentwicklung noch genügt. In diesem Jahr modifizieren lediglich kleinere Adaptionen von EFQM-Modell und Radar-Logik deren Ausrichtung.

Wie angekündigt wurde beim EFQM Forum in Brüssel am 10.
Oktober 2012 das EFQM Modell 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt. „Um herausragende Leistungen zu erzielen, ist es für Organisationen wichtig, flexibel zu sein und schnell und systematisch Wachstumsmöglichkeiten zu identifizieren und diese auch zu nutzen.  Das überarbeitete Exzellenzmodell reflektiert die Notwendigkeit, von einer disziplinierten, starren Unternehmenskultur zu einem agilen, beweglichen Ansatz über zu gehen. Wir hoffen, dass wir durch die Revision Organisationen anspornen können, flexible Organisationsstrukturen zu etablieren“, so die EFQM.
„Es ist eine Evolution, keine Revolution”, betont Matt Fischer, Chief Operating Officer der EFQM und Projektleiter. „Damit sich die Wirtschaft erholen kann, müssen Organisationen und ihre Führungskräfte beginnen, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen voranzutreiben. Dabei ist es wichtig, auf Nachhaltigkeit und strategisches Risikomanagement zu achten. Die vorgestellten
Änderungen betreffen vor allem die Grundsätze und das RADAR-Modell, weniger die Kriterien. Ein umfassender Bericht dazu in der November-QZ. Die komplette Modellbroschüre 2013 können Sie für € 30,- (DGQ-Firmenmitglieder unter Angabe Mitgliedsnummer für € 24,-) hier bestellen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ)

Informationssicherheitsmanagement nach DIN ISO/IEC 27001

Regionalkreis der DGQ Aachen – Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der IHK Aachen.

„Funktionierende Informationssicherheit dient dem Schutz der Unternehmensdaten, schafft Vertrauen beim Kunden und Interessenspartner und erhöht somit den Wert Ihres Unternehmens. Informationssicherheit ist kein Thema nur für eine Abteilung, sie betrifft jeden Einzelnen im Unternehmen.“ (DGQ-Weiterbildungsprogramm 2012)

Informationssicherheit ist ein Managementthema, dessen Nähe zum Qualitäts- oder Umweltmanagement offenkundig ist, und welches keineswegs auf IT-Sicherheit verkürzt werden darf. Nicht zuletzt aufgrund einiger spektakulärer Fälle von unzureichender Informationssicherheit, gewinnt das Thema in vielen Unternehmen an Bedeutung. Es liegt daher sehr nahe, sich mit der durchgehenden prozessorientierten Systematik der DIN ISO/IEC 27001 auseinanderzusetzen.

Die Veranstaltung wird einen kurzen Überblick zum Begriff IT-Sicherheit und den Anforderungen der DIN ISO/IEC 27001 und anschließend Anregungen für die Umsetzung geben. Im Schwerpunkt werden die Integrationsmöglichkeiten in bereits bestehende Managementsysteme (z.B. mit ISO 9001) behandelt.

Termin: 8. November 2012, 17:00 – 19:00 Uhr, (mit anschließendem Get Together)
Referent:
Holger Grieb, DGQ-Trainer, -Prüfer und Lead Consultant Management und IT
Ksi Consult Ltd. & Co. KG, Düsseldorf
Veranstaltungsort: Industrie- und Handelskammer Aachen, Theaterstraße 6 – 10, 52062 Aachen

Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung

10 Tipps zur Bewältigung der Mailflut

Wir kennen es alle und wir erleben es alle jeden Tag: Unser elektronischer Postkorb ist gefüllt mit vielen neuen Nachrichten die beantwortet werden wollen. Wenn Ihre elektronische Post Ihren Arbeitsalltag dominiert, sollten Sie sofort reagieren. Die folgenden 10 Tipps können Sie sofort umsetzen und sich damit „ent-stressen“.

 

 

  1. Lesen und beanworten Sie nur alle 2 Stunden Ihre Mails
  2. Arbeiten Sie Ihre Mails immer im Block ab und planen Sie dafür feste Zeiten ein
  3. Schalten Sie die Desktopbenachrichtung ab (sie lenkt nur ab)
  4. Handeln Sie häufiger nach dem Sofort-Prinzip
    (Erledigungaufwand nicht länger als 5 bis 10 Minuten)
  5. Arbeiten Sie nach AHA-System (L. Seiwert)
    Abfall = Mails sofort löschen
    Handeln = Kleinigkeiten sofort erledigen. Alles andere in Termine und Aufgaben umwandeln und terminieren
    Ablage = ablegen bzw. archivieren
  6. Arbeiten Sie verstärkt mit Aufgaben und erstellen Sie sich Ihre elektronischen To-Do-Listen mit Fälligkeiten und Erinnerungen
  7. Formulieren Sie den Mailbetreff kurz und prägnant
  8. Schreiben Sie einen kurzen Mailtext und formulieren Sie in klaren Worten
  9. Behandeln Sie in einer Mail immer nur ein Thema
  10. Werben Sie auch bei Ihren Kolleginnen und Kollegen für diese Tipps

Bild: fotomek / www.fotolia.de

Standard zur beruflichen Weiterbildung für Prüfungspartner

Beruflichen Weiterbildung für Prüfungspartner

 

Kuriosität:  Auch so kann Weiterbildung definiert werden! Ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, ob das ein Arbeitstitel sein soll oder schon der Standard zur Bezeichnung des Projektes des………

Das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung zum Thema Standards in der Weiterbildung. Es bleibt nur noch die Frage, ob die Evaluierung der geplanten Standards auch nach standardisierten Maßstäben durchgeführt wird.

Hier der vorgeschlagene Standard zur beruflichen Weiterbildung für Prüfungspartner:

Als Teil seines Projekts zur Verdeutlichung seiner Standards hat der internationale Standardsetzer für Standards zur Aus- und Weiterbildung für alle Mitglieder des Wirtschaftsprüfungs- und Rechnungslegungsberufes (International Accounting Education Standards Board, IAESB) den Entwurf einer vorgeschlagenen Überarbeitung des internationalen Aus- und Weiterbildungsstandards (International Education Standards, IES) Nr. 8 ‚Berufliche Weiterbildung von Prüfungspartnern, die für die Prüfung von Abschlüssen verantwortlich sind‘ herausgegeben.

„16. Business Forum Qualität“ des WZL und des Fraunhofer-Instituts an der RWTH Aachen

„Qualität im Unternehmen organisieren und umsetzten“ ist der Titel des 16. Business Forum Qualität in Aachen das vom Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT vom 26. – 27. September 2012 veranstaltet wird. Veranstaltungsort ist das das Gästehaus der RWTH Aachen in der Melatener Straße.

Das spannende und hochaktuelle Veranstaltungsprogramm können Sie hier – Veranstaltungsprogramm – herunterladen.

Willkommen zum 16. Business Forum Qualität 2012

Das Business Forum Qualität 2012 steht unter dem Motto „Qualität im Unternehmen organisieren und umsetzen“. Es wird am 26. und 27. September 2012 in Aachen stattfinden. Hochkarätige Referenten aus Industrie, Wirtschaft und Medien werden Ihnen auch in diesem Jahr wieder Trends, Innovationen und Entwicklungsthemen aus dem Qualitätsmanagement

Gastgeber:

Prof. Dr.-Ing. Robert Schmitt
Geschäftsführender Direktor
des WZL der RWTH Aachen und
Mitglied im Direktorium am Fraunhofer IPT

Kontakt: www.wzl.rwth-aachen.de und www.opt.fraunhofer.de

 

 

Programm
Im Rahmen der Abendveranstaltung am 26. September wird Herr Dr. Jürgen Wilder (Leiter Strategieabteilung, Siemens Infrastructure and Cities) einen Einblick in die Weiterlesen

Dr. Benedikt Sommerhoff: moderne Qualitätsmanager gestalten „Organisationen und Deutschland“

In diesem Jahr feiert die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) ihren 60sten Geburtstag. Sechs Jahrzehnte “Qualität für Germany” geben Anlass zu einem Rückblick auf das gesellschaftspolitische Geschehen in Deutschland und insbesondere die Entwicklung der DGQ in sechs Dekaden.

Innerhalb der Initiative „Qualitätsleitbild für Deutschland“ wurden Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Organisationen zum Thema Qualität im 21. Jahrhundert gefragt.

Jüngst ist ein Interview mit Dr. Benedikt Sommerhoff, Leiter DGQ Regional, DGQ e.V. erschienen. Darin sieht er moderne Qualitätsmanagerinnen und Qualitätsmanager als Organisationsentwickler, als interne Berater für Leitung und Führungskräfte und als Veränderungsmanager.

Gar nicht bescheiden stellt er die Qualitätsmanagerinnen und Qualitätsmanager als diejenigen dar, die „Organisationen und Deutschland“ gestalten. Denn Qualität sei für Deutschland ein Thema von existenzieller, nationaler Bedeutung. Demnach werde der Qualitätsmanager zu einem „Schlüsselberuf der modernen deutschen Gesellschaft. Qualitätsmanager übernehmen mit ihrer modernen Rolle als Organisationsentwickler eine zentrale Verantwortung für die Qualität der staatlichen und gesellschaftlichen Infrastruktur und für die globale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.“

Im Vergleich zu früher arbeite man heute direkt mit den Führungskräften daran, „die Organisationen für die Zukunft aufzustellen und sie so zu gestalten, dass sie ihre Ziele erreichen, in Zeiten der Veränderung und unter massivem Wettbewerb bestehen.“

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.

Foto: Dr. Benedikt Sommerhoff, DGQ e.V.

Weiterbildung QMB: Arbeitsschutz für kleine Unternehmen

In Weiterbildungsveranstaltungen zu Qualitätsmanagement-Systemen (Qualitätsmanagementbeauftragte QMBs) taucht häufiger die Frage auf, worauf man als kleineres Unternehmen achten muss, wozu man gesetzlich verpflichtet ist.
Gefahrgut kennt man, Ersthelfer, Brandschutz – klar, doch mal Hand auf’s Herz: Wer kann mit Sicherheit beantworten, ob in seinem Betrieb ein „Leiterbuch“ geführt werden muss. Die meisten haben davon noch nie etwas gehört. Oder muss ein Betriebsarzt benannt oder beauftragt werden. Mir geht es da wie wahrscheinlich den meisten: So genau weiß ich das nicht. In mittelständischen und großen Unternehmen gibt es dafür meist eine ganze Abteilung (mit juristischer Beratung), in den kleinen Betrieben ist der Chef oder der QMB dafür zuständig.

Die VGB hat hier einen sehr nützlichen Ratgeber herausgegeben. Den finden Sie im Web unter folgendem Link: PRAXIS-KOMPAKT. Hier kann auch sehr nützliche Checklisten abrufen, einfach mal ein wenig stöbern. Da findet man z.B. ein Muster für den Aushang Notfallrufnummern / Verhalten bei Notfällen zum ausdrucken.

Foto: ©  – vgb.de (Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten – BGI 694)