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Dateiversand per File-Sharing statt E-Mail – so geht’s

Wer im Arbeitsalltag schnell man 10, 20 oder 50 Megabyte an einen Kunden, Partner oder Lieferanten/Dienstleister versenden muss, ist mit dem Medium E-Mail oft schlecht bedient. Entweder sperren die E-Mail Clients beim Versender oder Empfänger solche großen Dateianhänge direkt oder – falls sie durchgelassen werden – die dicken Mails beschäftigen den Mailserver dermaßen, dass alle Kollegen in Pause gehen können. Das ist vielleicht ein wenig übertrieben, weil doch immer mehr Unternehmen mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen ausgestattet sind, aber ein Funken Wahrheit ist schon dabei.

Zum Glück gibt es Cloud-Dienste wie Dropbox, Wuala, SkyDrive oder Google Drive usw. Die meisten Dienste bieten die Option an, Dateien freizugeben und mit anderen zu teilen. Doch es gibt auch Services, die nur für das File-Sharing entwickelt wurden. Die haben im Vergleich zu Dropbox & Co. viele Vorteile: Weder der Versender noch der Empfänger muss sich anmelden und der Mailverkehr (bzw. beide Mailserver) wird nicht belastet.

Ich habe mir einen dieser File-Sharing Dienste näher angesehen: WeTransfer.

WeTransfer ist eine sogenannte Web-App, die es Ihnen ermöglicht, ganz unkompliziert, kostenlos und ohne Anmeldung Dateien bis zu 2 GByte pro Übertragungsvorgang online zu versenden, und zwar an bis zu 20 E-Mail-Empfänger. Einfach Dateien anfügen, die E-Mail-Adresse des Empfänger sowie Ihre eigene angeben und absenden. Ihre Dateien werden dann auf den Server der Web-App geladen und dort zwei Wochen gespeichert. Innerhalb dieser Zeit kann laut Hersteller nur der Mail-Empfänger auf die Dateien zugreifen. Eine explizite Sicherheit für Ihre Daten gibt Ihnen der Hersteller aber nicht. Hier liegt natürlich der Haken bei der Sache. Mehr Sicherheit durch einen Passwortschutz bekommt man, wenn man sich für einen Plus-Account für zehn Euro im Monat entscheidet. Dazu gibt es dann auch bis zu 10 GByte Transfer (statt 2 GByte), eigene URLs und 50 GByte Langzeitspeicher.

Was aber mit den Daten auf dem Server von WeTransfer passiert, ist unklar. Klar ist aber, dass WeTransfer zumindest den europäischen Datenschutzgesetzen unterliegt, weil das Unternehmen in Amsterdam sitzt und nicht in den USA. Dennoch sollten keine vertraulichen Daten mit diesem oder irgendeinem anderen Massen-Cloud-Dienst versendet werden. Aber für Grafikdateien, Präsentationen und PDF-Broschüren reicht es allemal.

Weitere File-Sharing Dienste hat übrigens das t3n Magazin getestet. Die Übersicht finden Sie hier.

Werden Sie Herr Ihrer Zettelwirtschaft – Evernote als virtuelles Gedächtnis

Vielleicht kennen Sie das Bild: Auf dem Schreibtisch liegen Zettelchen, am Monitor kleben Post-its und auf dem Smartphone schlummern Notizen und Erinnerungen? Vielleicht ist diese Beschreibung etwas übertrieben, aber viele Menschen haben tatsächlich Probleme, ihre Notizen, Aufgaben, Adressen und Erinnerungen zu organisieren und zu archivieren. Da muss dann schon mal der Rand des Monitors herhalten. Doch es geht viel einfacher.

Zum Beispiel mit Evernote. Evernote ist eine Anwendung, die Menschen dabei hilft, Notizen, Informationen, Dokumente, Aufgaben etc. systematisch an einem Ort abzulegen und zu archivieren. Die Anwendung ist kostenlos und zurzeit für Windows 7 und 8, Mac OS X, iOS, Android, Windows Phone, Blackberry und WebOS (über App Catalog) verfügbar.

Dadurch, dass Evernote nahezu auf jeder Plattform und jedem Gerät nutzbar ist, haben Sie mit wenigen Klicks das abgelegt, was Ihnen gerade einfällt – egal, was Sie gerade tun, wo Sie gerade sind oder welches Gerät Sie gerade nutzen.

Evernote ist im Grunde nichts anderes, als eine virtuelle Kiste mit vielen Fächern. Dort legen Sie bildlich gesprochen Ihre Zettel und Post-its einfach rein. Das Sammeln, Ordnen und Finden von Notizen und Dokumenten wird zum Kinderspiel.

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Wo finde ich was? – Wikis im Wissens- und Qualitätsmanagement

Heute möchte ich Sie mit zwei typischen Szenen aus einem typischen Büro begrüßen:

Frau Schneider kommt in das Büro von Herrn Schmitz und fragt ihn, ob er weiß, wo sie ein bestimmtes Rechnungsdokument ablegen soll.
In einem anderen Büro trifft Herr Mayer die Frau Schulz und flüstert ihr peinlich in Ohr, er wisse nicht mehr genau, wo er auf dem Server die Urlaubsliste findet.

Der Grund für diese Szenen liegt oftmals an einem fehlenden oder schlechten Wissensmanagement und Ablagesystem. Vielleicht erinnern Sie sich an unseren letzten Blogbeitrag zum Thema „Getting Things Done“. Dort habe ich u.a. das 5S/5A Prinzip zur Arbeitsplatzorganisation vorgestellt. Dies galt zwar für den Arbeitsplatz, ist aber durchaus auch auf ein ganzes Unternehmen übertragbar. Ein „A“ steht für „Aufräumen“, also Ordnung schaffen. Im Unternehmen kann man natürlich auch physisch Ordnung schaffen in Regalen, Räumen und auf Schreibtischen. Mir geht es aber vielmehr um Ordnung in das Wissen der Mitarbeiter zu bringen, indem man z.B. ein Wiki einführt.

Wikis sind einfach zu nutzende Online-Plattformen für den Austausch von Informationen und Dokumenten. Es genügt ein Browser, um Beiträge zu schreiben, zu editieren oder ganze Dateien ins Wiki einzustellen. Der Name Wiki stammt aus der hawaiischen Sprache und bedeutet »schnell«. Die dortigen Schnellbusse heißen „Wiki Wiki“, wobei die Verdoppelung im Hawaiischen für die Steigerung »sehr schnell« steht. Der Transfer zu den Redaktionssystemen zur textbasierten Zusammenarbeit ist dann wohl leicht hergestellt.

Die Grundidee bei Wikis ist das gemeinschaftliche Arbeiten an Texten, ggf. ergänzt durch Fotos oder andere Medien. Dadurch, dass jeder Teilnehmer einfach über den Browser mitwirken kann, gelingt eine kollaborative Sammlung von Wissen. Jeder kann sein Wissen im Wiki ablegen und anderes Wissen ergänzen. Durch das Hinzufügen von Schlagworten und Kategorisierungen wird eine Struktur aufgebaut, die das Recherchieren in dem »konservierten« Wissen einfach macht. Das wohl bekannteste und größte Beispiel ist die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia. Darüber hinaus gibt es unzählige private und projektbezogene Wikis wie Wiktionary, ein Wiki mit Bedeutungserklärungen, Synonymen und Übersetzungen oder das Wikiquote, ein Wiki voller Zitate.

Durch den Erfolg von Wikipedia beflügelt, haben viele Unternehmen begonnen, Unternehmenswikis aufzubauen, um das Wissen ihrer Mitarbeiter unternehmensintern zu sammeln und transparent zu machen (Wissensmanagement). Beispiele sind Bosch Rexroth, Pfizer, Fraport, IBM, IDS Scheer u.v.m. Dort kommen die Wikis in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz, sehr oft im Umfeld von Produktmanagement und -entwicklung. Immer geht es darum, Wissen von Mitarbeitern für Mitarbeiter jederzeit schnell verfügbar zu machen. In der Personalwirtschaft finden Wikis häufig ihren Einsatz, um neue Mitarbeiter schnell und einfach in Prozesse und Workflows einzuführen (zum Beispiel mit Hilfe eines Personalhandbuches in Wiki-Form).

Hätten die oben genannten Firmen ein Wiki z.B. als Organisations- oder Personalhandbuch gehabt, so hätte Frau Schneider Herrn Schmitz nicht fragen müssen, wo sie ein bestimmtes Rechnungsdokument ablegen soll. Herr Mayer hätte schnell nachschauen können, wo sich auf dem Server die Urlaubsliste befindet und sie dort auch bearbeiten können.

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„Wie Sie die Dinge geregelt kriegen“ – Tipps für einen klaren Kopf

Jeder von uns hat im Beruf und Privatleben seine eigenen Methoden entwickelt, die täglichen Aufgaben und Arbeitsabläufe zu managen. Der eine schreibt alles auf Zettel, der zweite trägt alles fein säuberlich in eine Smarthone-App und dritte klebt sich Post-ITs an den Kühlschrank oder den Monitor.
Doch es gibt Methoden, die einem dabei helfen, die Dinge besser geregelt zu bekommen. Das ist auch das Stichwort unserer heutigen Ausgabe: „Die Dinge geregelt kriegen“ ist die freie Übersetzung von „Getting Things Done“, kurz GTD. GTD ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen, die ihren Nutzern effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen soll. Sie strebt an, den gesamten Alltag u.a. mit kontextbezogenen Aufgabenlisten zu erfassen. Dabei sollen alle anstehenden Tätigkeiten in einem Verwaltungssystem notiert werden, um dadurch den Kopf frei für Wichtigeres zu bekommen, nämlich die Erledigung der aktuellen Aufgabe, ohne befürchten zu müssen, andere Aufgaben zu vergessen. Klingt banal? Ja, ist es auch. Aber David Allen hat darüber ein ganzes Buch geschrieben, das Sie übrigens in unserem Buchtipp finden.

Das GTD-System basiert auf den folgenden zwei Grundprinzipien:
1. Sammle alle Dinge, die heute, später oder irgendwann in der Zukunft erledigt werden müssen, in ein sinnvolles, verlässliches System außerhalb deines Kopfes und deiner Gedanken.
2. Diszipliniere dich selbst bei allen Dingen, die in dein Leben treten (Aufgaben, Anfragen, Informationen usw.) sofort eine Entscheidung zu treffen, so dass du jederzeit einen Plan mit den nächsten Schritten zur Verfügung hast.
Mit eigenen Worten formuliert bedeutet dies zum einen, ein System anzulegen, in dem die Dinge (insbesondere Aufgaben) nieder geschrieben und sortiert werden. Zum anderen bedeutet es, sich selbst einer Verpflichtung zu unterwerfen, die anfallenden Dinge sofort einzuordnen und aufzuschreiben. Nur dann verschwinden die Dinge aus dem Kopf.

Damit sind diejenigen, die Ihre Aufgaben und Informationen auf Zettel oder Post-ITs schreiben, schon auf dem richtigen Weg. Leider reichen gerade Post-Ist nicht aus für eine längere Liste, so dass man wieder ein System benötigt, um diese zu organisieren.
Natürlich gibt es heute viele tolle Hilfsmittel für den PC, das Smartphone oder Tablet, die auf der GTD-Methode beruhen und die Arbeit erleichtern. Ebenso gibt es Prinzipien und Methoden, die Sie zusätzlich beim Erstellen des Systems und beim Perfektionieren des Selbstmanagements unterstützen. Diese Hilfsmittel, Prinzipien und Methoden wollen wir Ihnen hier und heute vorstellen.

Hilfsmittel für PC, Smartphone und Tablet
Software und Apps auf Basis des GTD-Prinzips gibt unzählige. Natürlich zählt auch die Aufgabenverwaltung in Outlook, die bereits sehr umfangreiche Werkzeuge für das Ablegen und Terminieren von Aufgaben bereithält.

Eine andere Software, die ich selbst empfehlen kann, ist Evernote. Evernote ist ideal Sammeln, Ordnen und Finden von Notizen, Dokumenten und Fotos in verschiedenen Formaten. Im Grunde ist es die moderne Version der Post-ITs. Dadurch dass Evernote als Webanwendung, Clientanwendung für Windows, Mac und Linux sowie für Android, iOS, BlackBerry und Windows-Phone Geräte verfügbar ist, kann man von jedem Ort und zu jeder Zeit seine Gedanken, Ideen, Aufgaben niederschreiben, abspeichern und ordnen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Textnotiz, ein Bild, ein Screenshot aus dem Browser, ein Sprachnotiz oder ein Video handelt. Evernote ist ein Allesfresser.

Über Evernote kann man sicher noch viel mehr schreiben, was wir zu einem späteren Zeitpunkt sicher hier noch tun werden.

Auch Remember the Milk ist eine Lösung, die auf GTD basiert. Auch sie läuft dank Webbrowser auf jedem Betriebssystem und wird als App für Smartphones und Tablets angeboten.

Ebenfalls eine besonders empfehlenswerte Software besonders für Einsteiger ist ThinkingRock. Das kostenlose Programm, das dank Java unter Windows, Mac OS X und Linux läuft, präsentiert sich beim Start mit einem hilfreichen Schaubild, das Sie immer wieder an die entscheidenden GTD-Schritte erinnert. Simpel, aber sehr hilfreich.

Methoden und Prinzipien zur Unterstützung von GTD
Wir wären kein Beratungshaus für Organisation und Qualitätsmanagement, wenn wir Ihnen nicht auch ein paar Methoden und Prinzipien zur Erleichterung Ihrer täglichen Arbeit vorstellen würden.

Sicher kennen Sie die sog. ABC-Priorisierung. Bei der ABC-Priorisierung werden Aufgaben entsprechend ihrer Wichtigkeit in eine von drei Kategorien eingeteilt:
• A-Aufgaben sind im Sinne der Zielerreichung sehr wichtige Aufgaben, die auch nur persönlich erledigt werden können.
• B-Aufgaben sind durchschnittlich wichtige Aufgaben, die nicht persönlich erledigt werden müssen – also auch delegieret werden können.
• C-Aufgaben haben an der Zielerreichung den geringsten Anteil, machen aber den größten Teil der Gesamtarbeitsmenge aus. Hier handelt es sich häufig um Routineaufgaben und „Kleinkram“.

Grundsätzlich sollte jedem klar sein, dass zuerst die A-Aufgaben erledigt werden sollten, die B-Aufgaben so weit wie möglich delegiert und die C-Aufgaben nur dann angegangen werden sollten, wenn Zeit von A und B übrig ist. Leider machen viele Menschen den Fehler, für die C-Aufgaben die meiste Zeit zu verwenden.
Die ABC-Priorisierung kann Ihnen helfen, ihre Struktur für Ablagen und Aufgabenlisten danach auszurichten. Zum Beispiel, indem Sie einen A, B und C Zettel anlegt.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch das Eisenhower-Prinzip, das vom amerikanischen General und US-Präsident Dwight D. Eisenhower entwickelt wurde. Es handelt sich um eine Mischung aus klassischen Zeitmanagement-Elementen und einer Postkorbübung. Dabei erstellt man eine Matrix mit der Wichtigkeit einer Aufgabe auf der Y-Achse und der Dringlichkeit auf der X-Achse. Die Kategorien lauten demnach dringend und nicht dringend bzw. wichtig und unwichtig.

Als letztes empfehlen wir Ihnen noch das 5S-System zur Arbeitsplatzorganisation, das in Deutschland unter dem 5A Prinzip bekannt ist.
Es ist eine Idee aus den japanischen Produktionskonzepten. 5S/5A dient als Instrument, um Arbeitsplätze und deren Umfeld sicher, sauber und übersichtlich zu gestalten. Ordnung und Sauberkeit sind Grundvoraussetzungen zur Verbesserung der Arbeitsprozesse, welche an ihnen ablaufen.

Die 5 A stehen für:
• AUSSORTIEREN unnötiger Dinge
• AUFRÄUMEN jeden Gegenstand am richtigen Platz aufbewahren
• ARBEITSPLATZ sauberhalten und Arbeitsmittel pflegen
• ANORDNUNGEN zur Regel machen (standardisieren)
• ALLE PUNKTE einhalten und ständig verbessern

Dieses Prinzip hat zwar unmittelbar nichts mit GTD zu tun, ist aber ein hilfreiches System, um effizienter zu arbeiten, was mit den Zielen von „Getting Things Done“ übereinstimmt.
Jetzt und hier wünsche ich Ihnen viel Erfolg dabei , die Dinge zu regeln, um einen klaren Kopf zu behalten.

Linktipp zum Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done

Fotos:
Titelbild © Grafvision – Fotolia.com
GTD: wikipedia.org / René Weber (CC-Lizenz BY-SA 3.0)
Evernote: Evernote Corp.
Eisenhower-Prinzip: wikipedia.org

Eignet sich Weihnachten zur Motivation?

Bald ist Weihnachten. In den kommenden Tagen finden in sehr vielen Unternehmen wieder die traditionellen Weihnachtsfeiern statt. Einige Chefs belohnen ihre Angestellten auch mit kleinen Geschenken, bei vielen gibt es einfach nur Bares aufs Konto. Wir wollen in dieser Ausgabe des Newsletters mal der Frage nachgehen, ob sich Weihnachtsfeiern, Geschenke und Geld zur Motivationssteigerung von Mitarbeitern eignen.
Die Antwort können wir ausnahmsweise gleich vorwegnehmen: Kleine Geschenke steigern die Motivation mehr als Weihnachtsgeld. Die üblichen Feiern sind schön und wirken sich oftmals positiv auf den Teamgeist aus, sie sind allerdings nichts für jeden.

Diese Erkenntnis ist bereits wissenschaftlich belegt. Denn der deutsche Professor für Verhaltensökonomik an der Universität Bonn, Prof. Dr. rer. pol. Sebastian Kube, hat sich 2011 in einer Studie der Frage gewidmet, wie Mitarbeiter sich am besten motivieren lassen. Er kam zu dem überraschenden Ergebnis, dass uns kleine Geschenke produktiver machen – und zwar um einiges mehr als das eine Gehaltserhöhung vermögen würde.

Wenn es nun Geschenke statt Geld geben soll, ist die nächste Frage natürlich, was es denn sein soll.

Hier muss sich der Vorgesetzte mal richtig Gedanken machen. Denn die Geschenke müssen zum Mitarbeiter (oder zumindest zum Unternehmen) passen. Zwar kann ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitern nicht für jeden einzelnen ein individuelles Geschenk auswählen. Aber ein wenig Kreativität sollte man erwarten können. So kann man zwischen Geschenken für männliche und weibliche Angestellte durchaus unterscheiden. Ebenso können Vertriebler andere Dinge gebrauchen als Büroangestellte. An dieser Stelle wollen wir Sie aber im Ungewissen lassen. Für dieses Jahr sollten Sie eh schon die Geschenke für Ihre Mitarbeiter/Kollegen haben.
Bleibt die Frage nach den üblichen Feiern. Auch hier muss gelten, dass die Feier  zum Unternehmen und zu den Mitarbeitern passen muss. Denn ausschweifende Feste mit viel Alkohol sind nicht jedermanns Sache. Und wenn Teilnahmezwang besteht, muss man die Art der Festlichkeiten mit Fingerspitzengefühl planen.
Was auch immer Sie für Weihnachten mit Ihren Mitarbeitern und Kollegen planen, wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg.

Mit Entscheidungs-Kick-Offs schneller zu strategischen und nachhaltigen Entscheidungen

Hat Ihr Unternehmen auch schon mal vor einer wichtigen strategischen Entscheidung, z.B. eine große Investition, eine Übernahme oder Umstrukturierung, gestanden? Falls ja, wissen Sie, wie schwer es ist, die richtige Entscheidung zu treffen. Denn der Nachteil bei strategischen Entscheidungen im Vergleich zu operativen Entscheidungen ist, dass die Ergebnisse dieser Entscheidungen erst nach einiger Zeit, häufig Monate oder Jahre später, zu beurteilen sind. Dann ist es meistens zu spät, um nachzubessern.

Viele Führungskräfte und Top-Manager scheuen deshalb wichtige strategische Entscheidungen und schieben sie lieber so lange vor sich her, bis es nicht mehr geht. Und wenn die Entscheidung unausweichlich wird,  treffen sie die Wahl, die die meisten anderen auch treffen. Getreu dem Motto: wenn es die Mitbewerber und alle anderen so machen, kann es nicht so verkehrt sein.

Wir nennen so etwas: „Entscheidungs-Kick-Offs“

In der Regel einen halben Tag lang hilft ein Experte  bei der Entscheidungsfindung.

Ein solches Entscheidungs-Kick-Off besteht aus einem Impulsvortrag, Best Practice Beispielen, Frage- und Diskussionsrunden sowie der gemeinsamen Erarbeitung einer Anforderungsmatrix, um die notwendigen Informationen mit einem vertretbaren Aufwand zu erarbeiten und in eine nachhaltige Entscheidung zu überführen.

Wie das Ganze im Detail aussieht, erläutern wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

Dabei kann man mit einer professionellen und strukturierten Vorgehensweise selbst die kniffeligsten Entscheidungen auflösen. Hier gibt es allerdings wie in vielen Bereichen die Entscheidung: Make or Buy? Und wie üblich ist der interne Weg der zeitlich aufwendigere, während der externe meistens kürzer ist.

Dem Entscheidungsprozess selbst liegt in beiden Fällen eine Anforderungsmatrix zugrunde. Hier werden alle formulierten Anforderungen (was braucht man überhaupt?) einer Bewertung (muss – sinnvoll – wäre schön zu haben) gegenüber gestellt. Danach wird der Markt auf vorhandene Angebote, die den Anforderungen genügen, durchforstet.

Die in Frage kommenden Produkte/Dienstleistungen werden anschließend mit der Anforderungsmatrix verglichen und auf Kosten/Leistung und Integration

in die vorhandene Umgebung überprüft. Am Ende steht die Entscheidung, ob genügend Informationen für eine nachhaltige Entscheidung vorhanden sind. Falls nicht, muss ggf. doch noch ein Berater aus dem entsprechenden Fachgebiet eingekauft werden, der eine tiefere Marktsondierung und Entscheidung vorbereitet.

Wählt man direkt die externe Unterstützung, können unsere sogenannten »Entscheidungs-Kick-Offs« diesen komplexen Entscheidungsprozess verkürzen. Bei solchen Veranstaltung (häufig ein halber Tag) wird einer unserer Experte eingeladen, der den Teilnehmern des Kick-Offs in vier Schritten kompakt die Informationen für die Erstellung der Anforderungsmatrix an die Hand gibt, die sie sonst in vielen Mannstunden alleine erarbeitet hätten. Hier ist oft der Blick eines Unbeteiligten von außen hilfreich.

  • Schritt 1: Ein Impulsvortrag gibt einen Überblick über die Lösungsansätze für die Fragestellung
  • Schritt 2: Best Practice Beispiele zeigen Ihnen verschiedene Ansätze auf, inkl. Fallstricke und mögliche Probleme
  • Schritt 3: Klärung der offenen Fragen und Diskussion der betrieblichen Besonderheiten
  • Schritt 4: Gemeinsame Erarbeitung der bereits vorgestellten Anforderungsmatrix – individuell auf Ihr Unternehmen abgestimmt.

Die weiteren Schritte sind bekannt und werden auf Wunsch durch den Experten betreut.

Oftmals führen die »Entscheidungs-Kick-Offs« direkt zu einer soliden und nachhaltigen Entscheidung. Das Ergebnis kann aber  auch die Erkenntnis sein, eine tiefere Marktsondierung durchzuführen, oder einen ganz anderen Lösungsansatz für das Unternehmen zu wählen.

In jedem Fall liegen die Vorteile eines solchen »Entscheidungs-Kick-Offs« neben der Zeitersparnis in der Tatsache, dass durch den ausgewiesenen Experten häufig unerwartete Aspekte beleuchtet werden, die dann in die Entscheidung einfließen.

Weiter Infos unter team-babel.de (Fachvorträge)

Quelle: © nyul – Fotolia.com

webcon2012 in Aachen – Camp. Conference. Summit.

Der 20. Oktober 2012 wird der Internet-Tag für Aachen. Aachens Internet-Kongress, die webcon2012, bietet interessante Sprecher, Vorträge und Themen rund um Social Media, E-Commerce, Web 2.0, Technologie und Gesellschaft. webcon2012 ist Internetkonferenz. Workshop-Marathon. Tagung und Austausch. Futter für die Synapsen. Ideenpool und Inkubator.

Für erwartete 150 Teilnehmer gibt es 16 hochkarätige Workshops und Vorträge. So berichtet beispielsweise der deutschlandweit beachtete E-Commerce-Kenner Dr. Roman Zenner in seinem Vortrag „Commerce im Wandel“ über die Zukunft des Online-Handels. Theo Ploeg, Journalist und Forscher an der Universität Amsterdam, referiert über den vernetzten Menschen. Mike Schnoor vom Bundesverband Digitale Wirtschaft berichtet über eine Studie zum Social Media Einsatz in deutschen Unternehmen. Andrea Hartenfeller, Personalmanagerin beim deutschen Spielehersteller Crytek, klärt die Frage „Googelt mich mein Arbeitgeber?“.

Hier finden Sie das komplette Vortragsprogramm.

Großzügig bemessene Pausen und hart am Limit kalkulierte Preise senken die Teilnahmebarrieren. Zielgruppe ist das Startup genauso wie an der Mittelstand. Die Veranstalter möchten den Marketing-Manager genauso ansprechen wie den Freelancer.
Am Vorabend der Veranstaltung findet im Restaurant Grevenstein eine Pecha Kucha Night statt. Bei dieser aus Japan stammenden Vortragsform kann jedermann Vorträge zu beliebigen Themen halten, solange man sich auf 20 Folien a 20 Sekunden beschränkt.

Internet-Standort Aachen

Seit 1987 gibt es Internet in Aachen. Der Markt in Aachen war der Standort einer der ersten öffentlichen Webcams in Deutschland. Aachen hatte eines der ersten Internet-Cafés der Republik. Eine Zeitschrift kürte Aachen Mitte der Neunziger zur „Internet Stadt #3“ in Deutschland. Zwar gibt es heute einige Technologiefirmen und Agenturen von überregionaler Bedeutung in Aachen – eine echte Internetszene, wie sie in Berlin, Hamburg oder München existiert, fehlt aber in der Kaiserstadt.

Das Konzept webcon2012 wurde von Rebekka Badenheuer-May, Dr. Volker Göbbels, Michael Keukert und Tobias Kollewe entwickelt. Alle 4 sind Internet-Aktivisten und langjährige Kenner der Materie und teilweise schon seit den 80er Jahren in der Internet-Wirtschaft unterwegs. Gemeinsam möchten sie Aachen wieder als einen der führenden Internet-Standorte in Deutschland etablieren. Neben diversen kleineren Aktionen ist der –
auf jährliche Wiederholung ausgelegte – webcon-Kongress das Leuchtturm-Projekt.
Formeller Ausrichter der webcon ist die Aachener AIXhibit AG. Vorstand Tobias Kollewe blickt auf eine 14-jährige Erfolgsgeschichte seiner Internet-Agentur zurück.

Zu den Sponsoren der webcon gehören lokale Unternehmen wie die bekannte Inform GmbH, aber auch überregionale Unternehmen wie der Düsseldorfer VoIP-Anbieter sipgate oder der Antivirenhersteller ESET aus Jena.

Weitere Informationen finden Sie unter www.webcon.de

Mit Leichtigkeit lernen – Trainingsspiele

Das kennen wir alle: Wir sitzen im Seminar, es ist 14:30 Uhr, der Trainer zeigt gerade Folie Nr. 84 und der Kampf gegen die eigene Müdigkeit ist in vollem Gange.
Trainingsspiele bieten hier eine interessante Alternative. Die Vorteile liegen auf der Hand:
– Interesse wird wesentlich leichter geweckt als bei reiner Sachvermittlung
– Aufmerksamkeit wird wesentlich leichter gebunden
– Das Seminar wird als lebendig erlebt
– Erkenntnisse entstehen beiläufig und fundiert
– Der „Memo“-Effekt ist wesentlich größer

Es gibt Trainingsspiele in verschiedenen Anspruchsstufen bzw. Kategorien, die sich an den Seminarphase orientieren:
• Kategorie 1: Kennenlernen, Selbstpräsentation, Auflockerung
Beispiel: Soziogramm – Hier stellen sich am Anfang des Seminars die Teilnehmer zu verschiedenen Aspekten (z.B. Arbeits- oder Geburtsort, Betriebszugehörigkeit und private Interessen) an unterschiedlichen Positionen im Seminarraum auf. Dieses Spiel dient dem lockeren Kennenlernen und ist als Eisbrecher bestens geeignet.
• Kategorie 2: Erkenntnisse herbeiführen, Wissen vermitteln, Fähigkeiten trainieren
Beispiel: „Gewinnt so viel Ihr könnt“ – Die Teilnehmer entscheiden sich in vier Gruppen in jeder von zehn Spielrunden anhand eines Punkteverteilungsschemas für die Farbe Violett oder die Farbe Orange. Zentrale Erkenntnis des Spiels: Nur wirkliche Teamarbeit führt zum Ziel.
• Kategorie 3: Lernzielüberprüfung
Beispiel: „Würfelfragen“, Fragen zu den Seminarthemen werden auf Moderationskarten verdeckt im Kreis ausgelegt. Die Teilnehmer würfeln die Karten mit einem Schaumstoffwürfel aus, beantworten die Fragen und bekommen eine Belohnung.

Literaturempfehlung: Spielbar I bis III von Axel Rachow (Hrsg.)

BildungsWiki: das Lexikon zur Bildung

BildungsWikiWikis gibt es für immer mehr Themenbereiche. Den Bereich Bildung deckt das BildungsWiki ab, ein Lexikon zu Bildungsthemen, das vom Bildungsportal Deutscher Bildungsserver zur Verfügung gestellt wird. Das Wiki-Lexikon zum Bildungswesen startete vor einiger Zeit mit einem Grundbestand von etwa 500 Artikeln, die auf Basis einschlägigen Fachvokabulars aus dem Artikelbestand von Wikipedia gefiltert und in das BildungsWiki importiert wurden. Mit diesem sogenannten Wikipedia-Fork soll nun mit Unterstützung von Akteuren des Bildungswesens ein umfassendes Wissenswerk zum Thema „Bildung“ wachsen.

Zurzeit befinden sich Themen wie Elementarbildung, Schule, Berufliche-, Hochschul- und Erwachsenenbildung, Bildungsforschung, Behinderten- und Sozialpädagogik, Medien und Bildung sowie Interkulturelle Bildung im Online-Lexikon.

Wie bei Wikipedia.org soll die Gemeinschaft das Werk vorantreiben und ausbauen. Deshalb sind alle an Bildung interessierte Nutzer zur Mitarbeit eingeladen.

BildungsWiki: http://wiki.bildungsserver.de

Bildquelle: BildungsWiki

Weiterbildung QMB: Arbeitsschutz für kleine Unternehmen

In Weiterbildungsveranstaltungen zu Qualitätsmanagement-Systemen (Qualitätsmanagementbeauftragte QMBs) taucht häufiger die Frage auf, worauf man als kleineres Unternehmen achten muss, wozu man gesetzlich verpflichtet ist.
Gefahrgut kennt man, Ersthelfer, Brandschutz – klar, doch mal Hand auf’s Herz: Wer kann mit Sicherheit beantworten, ob in seinem Betrieb ein „Leiterbuch“ geführt werden muss. Die meisten haben davon noch nie etwas gehört. Oder muss ein Betriebsarzt benannt oder beauftragt werden. Mir geht es da wie wahrscheinlich den meisten: So genau weiß ich das nicht. In mittelständischen und großen Unternehmen gibt es dafür meist eine ganze Abteilung (mit juristischer Beratung), in den kleinen Betrieben ist der Chef oder der QMB dafür zuständig.

Die VGB hat hier einen sehr nützlichen Ratgeber herausgegeben. Den finden Sie im Web unter folgendem Link: PRAXIS-KOMPAKT. Hier kann auch sehr nützliche Checklisten abrufen, einfach mal ein wenig stöbern. Da findet man z.B. ein Muster für den Aushang Notfallrufnummern / Verhalten bei Notfällen zum ausdrucken.

Foto: ©  – vgb.de (Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten – BGI 694)