Ordnung und Sauberkeit – ein alter Hut oder gerade besonders aktuell?

homme d'affaires se noyant dans un bureau pleins de papiers„Wer die Ordnung liebt, kann mit dem Chaos nicht umgehen!“ – diesen Satz hören Sie im Büro immer von Kollegen, die an ihrem Arbeitsplatz Berge von Werkzeugen, Akten, Ablagen aufgetürmt haben. Dann ist aber häufig langes Suchen angesagt, oder die überflüssigen Dinge am Arbeitsplatz werden von einer Seite zur anderen geräumt. Und das findet ja auch neben dem Arbeitsplatz auf Durchgangswegen statt, nicht zu vergessen die Ecken und Abstellräume, Läger und sonstigen Plätze, auf denen sich Unmengen von Dingen ansammeln.

Hier könnte man zwar mit Frühjahrsputz, gemeinschaftlichem Aufräumen oder Ausmisten zeitweise für Entspannung sorgen. Doch das hält nicht lange an.

In einem kostenlosen Praxisvortrag am 13.08.2015 in Aachen zeigen wir Ihnen, wie mit geringem Aufwand und Kosten ein System geplant und implementiert werden kann, das die Effizienz (=vermeiden von Verschwendung) von Mitarbeitern enorm steigert.

Dipl. Ing. Ulrich Paar wird in einem Impulsvortrag einen allgemeinen Überblick über die Methoden geben und auf die bekannten und möglichen Stolperfallen eingehen. Seine erste Berührung mit diesen Techniken des Kaizens (Veränderung zum Besseren 改善) hat er bei Mitsubishi Semiconductor Europe in Alsdorf und in einem Schwesterwerk in Japan gesammelt.  Später hat er dann für Saint Gobain Sekurit in Aachen Stolberg die Folienproduktion unter Reinraumbedingungen geleitet.

Im Anschluss an den Impulsvortrag folgt ein Best Practice Bericht aus einem Unternehmen der Automotivbranche, das von der team babel AG bei der Einführung eines 5S-Systems begleitet wird. Hier konnten in kürzester Zeit enorme Produktivitätssteigerungen erreicht werden. Jedoch ist der Weg des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) kein Weg mit einem Ende. Er ist, wie die Japaner das sehen – der Weg ist das Ziel.

Am Ende des Abends besteht die Möglichkeit für alle Teilnehmer, Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu beantworten und Ideen zu diskutieren.

Die Anmeldung zum kostenlosen Vortrag am 13.08.2015 erfolgt über http://www.babel-beratung.de

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10 Tipps für eine erfolglose Zusammenarbeit in Ihren Teams

personal-780317_1280Der Erfolg eines Unternehmens hängt sehr stark davon ab, wie gut die Mitarbeiter im Team zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit des Teams kann fördern, oder auch nicht. Marietheres Mimberg ist systemischer Coach, Team- und Kommunikationstrainerin und gibt 10 Tipps, wie erfolglose Zusammenarbeit in Teams gefördert wird.

Tipp 1:
Boykottieren Sie sog. Kick-Off-Meetings! Die Erwartungen der anderen sollten Ihnen egal sein – Sie wissen, was Sie glauben zu tun zu haben… Meistens kommt es bei diesen Kick-Off-Meetings ja auch noch zu einem kurzen persönlichen Kennenlernen – vollkommen unnötig und eher hinderlich!

Tipp 2:
Hinterfragen Sie auf keinen Fall Ihre gewohnten Verhaltensweisen! Wenn etwas im Team nicht klappt, suchen Sie immer den, der am unsichersten wirkt. Er hat die gewohnten Verhaltensweisen wohl noch nicht verstanden und er soll ja seine neuen schnellstens ablegen!

Tipp 3:
Beziehungsaufbau – auch auf professioneller Ebene – ist vollkommen überflüssig! Small-Talk – absoluter Zeitdieb! Machen Sie das von Anfang deutlich, dann werden Sie auch nicht mit diesen Dingen belabert und sind als Sach- und Fachexperte gefragt.

Tipp 4:
Machen Sie von Anfang deutlich, was Sie von Projektmanagement, Zeitplanung und Teamsitzungen halten: nämlich nix. Jeder tut das, was er kann und wofür er da ist (da zu sein glaubt). Dieses ewige Reden, diese Deadlines, diese Milestones und das Brainstorming … am schlimmsten sind noch die innovativen Ideenfindungsmethoden. Zeitverschwendung und kein Nutzen! Dann hätten Sie ja gleich Sozialpädagoge werden können.

Tipp 5:
Sprechen Sie Kritik gerade heraus, deutlich und mit Ihrer Meinung an – dieses vorsichtige Drumherumgeschwurbel bringt doch nichts. Der andere muss wissen, wie Sie das sehen, damit er weiß, wie er sich ändern muss.

Tipp 6:
Anerkennung… okay. Aber sie muss von innen, vom einzelnen Menschen selbst kommen. Das hebt uns alle ja nun vom Hund ab. Man muss nicht immer alle loben oder anerkennen – also lassen Sie das einfach sein. Jeder Mensch ist seines Glückes Schmied – auch in der Motivation.

Tipp 7:
Vertrauensvorschuss: Nein! Vertrauen muss man sich verdienen. Machen Sie von vorne herein klar, dass jeder im Team erst einmal in Ihren Augen mit einem Minus auf Ihrem Vertrauenskonto startet: durch gutes Verhalten, das für Sie gute Erfahrungen bringt, wächst das Guthaben auf diesem Konto – langsam.

Tipp 8:
Hier geht´s nicht um Prozesse – hier geht´s um ein Ziel! Nicht der Weg ist das Ziel, das Ziel selbst. Also: wie was passiert, wer was unterwegs denkt, sieht, macht oder gar ändern möchte: unwichtig und uninteressant. Prozessorientiertheit: ein fürchterliches Wort!

Tipp 9:
Die Potenzierung von fürchterlichen Teamgewohnheiten: kreative Lösungen! Alte Gewohnheiten sind alt und deshalb Gewohnheiten, weil sie schon immer so abliefen und immer zum gewohnten Ziel führten. Es reicht, wenn Sie manchmal das Ziel im Nachhinein umdefinieren – merkt eh keiner so ganz genau.

Tipp 10:
Was ist das Gegenteil von Kommunikation? Richtig: Handeln! Braucht´s noch mehr? Nein, Reden kostet Zeit und Geld; Handeln bringt in derselben Zeit Geld. Punkt.
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Mit Weiterbildung aus der Job-Blockade

Viele Arbeitnehmer gelangen während ihrer Berufstätigkeit an einen Punkt der Unzufriedenheit. Die Arbeit ist zu monoton, man fühlt sich im Allgemeinen unterfordert und die richtige Motivation sowie Herausforderungen fehlen. Die Gründe für eine derartige Job-Blockade sind naheliegend: Jeder verändert sich mit der Zeit und entwickelt sich weiter, während vergleichbare Veränderungen im Beruf meist ausbleiben; so kommt es zu diesem Gefühl des Festsitzens. Weiterbildungen können der entscheidende Ausweg sein, um sich vor allem gedanklich aus dieser Krise zu befreien und neue Möglichkeiten für sich selbst zu entdecken.

Der wichtigste Schritt in dieser Situation ist, aus der selbsterrichteten Komfortzone auszubrechen und sich seiner Möglichkeiten bewusst zu werden. Laut der Weiterbildungsexpertin Kerstin Stengel ist auch ein Gespräch mit dem Chef über mögliche Weiterqualifizierungen ratsam: Sobald ein Unternehmen von der Weiterbildung profitieren kann, ist es in vielen Fällen bereit die Kosten der Fortbildung zu tragen.

Für viele Arbeitnehmer zeigt sich hier allerdings erst das eigentliche Problem: Welche Weiterbildung passt zu mir? Neben Inhalt und Ziel der Fortbildung, spielen natürlich auch die Kriterien Preis und Vereinbarkeit mit dem Job eine große Rolle. Eine interessante Alternative zu traditionellen Präsenzkursen findet man in E-Learning- und Blended-Learning-Kursen. Dabei bietet das Lernen mit ausschließlich elektronischen Medien den enormen Vorteil der räumlichen und zeitlichen Flexibilität. Beim Blended-Learning, das die Vorteile der Präsenzkurse mit denen des E-Learnings verbindet, muss zudem nicht auf einen persönlichen Ansprechpartner verzichtet werden – eine Garantie gegen fehlenden Ansporn und mangelnde Selbstdisziplin. Ein entscheidendes Argument findet sich zudem im Preis: E-Learning-Kurse sind europaweit im Schnitt 60% günstiger als die traditionellen Lernmethoden.

Für alle, die in ihrem Job in einer Sackgasse angekommen sind und eine passende Lösung suchen, könnte sich ein Blick in das breitgefächerte Angebot der digitalen Weiterbildung lohnen.

Quelle: computerwoche.de

Bild: © Grafvision – Fotolia.com

Studie zur Weiterbildung: kaum Erfolgsmessung, Budgets stabil, Marketing/Verkauf vor Technik/Produktion sowie Persönlichkeitsentwicklung

Regelmäßige Weiterbildungen zur Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit gehören in jedem Unternehmen zum Pflichtprogramm. Die aktuelle Studie der Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung (PbEB) zeigt wie Fortbildungen in Unternehmen gehandhabt werden und welche entscheidenden Entwickelungen in 2015 zu beobachten sind.

Obwohl die Effektivität von Weiterbildungen wohl unangefochten in allen Unternehmen anerkannt wird, verrät die Studie, dass 30% der Unternehmen keine tatsächlichen Messungen über die Auswirkungen der Fortbildungen ihrer Mitarbeiter durchführen. Dieses Ergebnis wird durch die Sprecherin der Studie, Alice Fleischer, kritisiert, da die Unternehmen dadurch eine Möglichkeit zur Effizienzsteigerung ungenutzt lassen.

Des Weiteren gibt die Studie Auskunft über die Finanzierung der Weiterbildungen: Bei 80% der befragten Unternehmen bleibt das Weiterbildungsbudget in 2015 gleich, bei rund 15% der Befragten wird es sogar erhöht. Interessant dabei ist in welche Art von Weiterbildung investiert wird. Zu unterscheiden ist zwischen langfristigen Weiterbildungen und kurzfristigen Schulungen. Die erste Art von Weiterbildung wird dabei überwiegend für Führungskräfte, Experten und Lehrlingen verwendet, während die zweite Art bevorzugt bei Sacharbeitern, Facharbeitern und Projektverantwortlichen genutzt wird. Die Studie zeigt, dass nur ein Fünftel der befragten Unternehmen die kurzfristigen Weiterbildungsmaßnahmen mit ihrem bereitgestellten Budget fördern; bei dem Großteil der Befragten kommt das Budget längerfristigen Weiterbildungen zu Nutze.

Veränderungen im Vergleich zu 2014 lassen sich laut der Studie auch bei den verschiedenen Weiterbildungsbereichen feststellen. An erster Stelle steht nach wie vor Verkaufstraining und Marketing, gefolgt von Technik und Produktion an zweiter Stelle. Der dritte Platz, Persönlichkeitsentwicklung, hat 2015 einen erheblichen Rückgang erlitten. Grund für diese Entwicklung liegt im zunehmenden Konkurrenzkampf der Unternehmen, den diese mit der gezielten Förderung von Marketing und Verkauf zu bekämpfen versuchen – zu Lasten der Entwicklung des individuellen Mitarbeiters.

Auffallend ist, dass sich ebenfalls eine Zunahme bei anderen Bereichen wie Recht, Informatik und Rechnungswesen beobachten lässt. Diese Entwicklung lässt sich mit der steigenden Bedeutung von Datenanalyse in den Unternehmen begründen, die vertieftes Wissen in diesen Bereichen fordert.

Gefunden bei derstandard.at

 

Müssen alle Führungskräfte fit sein für die digitale Kommunikation?

Seniorin mit Laptop und vielen KabelnEin Blogbeitrag der Welke Akademie befasst sich mit dem Thema  „Digitale Kommunikation für Führungskräfte“. Er richtet sich an alle heutigen Führungskräfte, die der Nutzung des Internets, von mobilen Apps und von Facebook und Co. (noch) nicht mächtig sind. Da dürfte es schon noch ein paar geben, denn die jungen Nachwuchsführungskräfte, die Internet und Social Media aus dem Effeff beherrschen (Digital Natives genannt), sind gerade erst in den Führungsetagen angekommen.

Der Beitrag fasst zusammen, was eigentlich schon alle wissen (sollten): Am Ball bleiben, was digitale Kommunikation, Internet, Smartphones und andere Technologien betrifft, Mut zum Kommunizieren zeigen, Mensch bleiben, ehrlich und authentisch kommunizieren und sich bei denjenigen, die die Technologien beherrschen, Hilfe holen.

Doch ist das wirklich trivial? Müssen Führungskräfte, die nicht zur Generation der Digital Natives gehören, wirklich überall fit sein in den Internet- und Kommunikationstechnologien?

Wer Mitarbeiter führen will, die aus der oben genannten Generation stammen, muss die modernen Technologien zumindest kennen. Sonst kann er einerseits seine Mitarbeiter nicht verstehen und andererseits die Technologien nicht nutzen, die seine Mitarbeiter gerne nutzen würden.

Denken wir an interne Kommunikationswerkzeuge wie Jammer, an Videokonferenz-Werkzeuge wie Skype, an Chatprogamme, an Cloud-Dienste zum Datenaustausch und und und. Wer die Dinge nicht versteht, für den ist das alles Teufelszeug. Das war immer so und wird auch immer so bleiben.

Und wer nicht versteht, dass ein junger Mensch ohne Smartphone und Internet eigentlich nicht mehr existenzfähig ist, wer diesem Menschen die Nutzung von Smartphone und Internet während der Arbeitszeit verbieten will, wird irgendwann ohne Mitarbeiter dastehen. Ehrlich.

Deshalb ist es wichtig, sich als Führungskraft mit den modernen Technologien zu beschäftigen, sich damit auseinander zu setzen und am besten seinen Weg zum Mitmachen zu finden.

Oder?

Foto: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Forsa-Umfrage zeigt Vorteile einer Weiterbildung

Welche konkreten Vorteile erlangt man durch die Teilnahme an Weiterbildungen? Mit diesem Thema beschäftigt sich die aktuelle forsa-Umfrage des ILS Instituts für Lernsysteme in ihrer bereits zum zehnten Mal ausgeführten Studie mit 20- bis 40-jährigen zum Thema nebenberufliche Weiterbildung. Dabei präsentiert sie überzeugende Gründe weshalb die Teilnahme an einer Fortbildung am besten gleich morgen begonnen werden sollte.

Neben dem offensichtlichen Vorteil, dass man durch Verbesserung seines fachlichen Know-hows eine in jeder Hinsicht effizientere Berufsausübung bewerkstelligen kann, bieten Weiterbildungen auch konkretere berufliche Vorteile: So erhielten 45% der Befragten eine Beförderung oder Verbesserung ihrer Position und jeder Dritte durfte sich einer Gehaltserhöhung erfreuen. Ein ebenso wichtiger wenn auch immaterieller Aspekt sind die Vorteile in der persönlichen Bildung und Entwicklung: So gaben nicht nur 8 von 10 Befragten an sich in ihrer Jobausübung nun sicherer und kompetenter zu fühlen, auch waren 60% von ihnen zufriedener und selbstbewusster. Da verwundert es nicht, dass auch über die Hälfte der Teilnehmer nach ihrer Weiterbildung eine höhere Anerkennung in ihrem Beruf, sowohl durch Arbeitgeber als auch durch Mitarbeiter, positiv erfahren hat.

Die Vorteile einer Fortbildung beschränken sich allerdings nicht auf die aktuelle persönliche und berufliche Situation, auch im Hinblick auf die zukünftige Karriere ist eine weiterbildende Tätigkeit empfehlenswert. Denn wie es bekanntlich heißt: Die Konkurrenz schläft nicht!
So haben im Durchschnitt bereits über die Hälfte der Befragten Erfahrungen mit einer oder mehreren Weiterbildungen gemacht und die Anzahl steigt mit zunehmenden Alter. Aus diesem Grund sind Weiterbildungen in vielen Bereichen der Berufswelt unabdingbar um die Konkurrenzfähigkeit aufrecht zu erhalten. Das haben sich auch viele der Befragten gedacht: Knapp ein Drittel hat sich für 2015 bereits für die Teilnahme an einer Weiterbildung entschieden.

Layout 1

Quelle: ils.de

Windows 8.1 und Outlook „Datei speichern unter“ Pfad ändern

Wer hat das nicht schon erlebt. In Outlook möchte man einen Anhang speichern und klickt auf „Speichern unter..“ und schon geht das lokale Verzeichnis „Dokumente“ auf und man kann sich durch alle Unterverzeichnisse auf den Server ins gewünschte Verzeichnis klicken.

Mit einer einfachen, aber bei vielen unbekannten Methode lässt sich das Ziel für die eigenen Dokumente ändern.

1. Gehen sie in den Dateiexplorer (Dieser PC)  und suchen den lokalen Ordner „Dokumente“

Eigene Dokumente Zielordner

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Dokumente und dann auf Eigenschaften

3. Klicken Sie auf die Registerkarte Pfad

Eigene Dokumente Zielordner_02

4. Geben sie im Eingabefeld das Ziel den Pfad zum Server-Verzeichnis ein: zum Beispiel T:\

Eigene Dokumente Zielordner_03

5. Legen Sie fest, ob ihre bis jetzt gespeicherten Dateien aus dem Ordner „Dokumente“ auch in den neuen Ordner verschoben werden sollen.

Jetzt öffnet sich bei jeder Aktion in den Office-Programmen wie „Speichern unter“ das gewünschte Verzeichnis.

Kalenderwochen in Microsoft Project

Immer wieder erreichen mich Anfragen von unseren Kunden, die mit Project 2010 und 2013 arbeiten, bezüglich der Kalenderwochenangaben bei der Datumsangabe von Vorgängen. Sinniger- oder unsinnigerweise werden außerhalb Europas eine andere Microsoft-2007-LogoDefinition für den Start der ersten KW des Jahres festgelegt. Der 1.1.2016 fällt auf einen Freitag (nicht nur in Europa)  und somit nach der ISO 8601 in die 53 KW des Jahres 2015.  In den USA ist der 1. Januar die erste KW. Im Gegensatz zu roten und gelben Blinkern ist das schon für global arbeitende Unternehmen nicht unerheblich, wenn Fertigstellungstermin mit Konventionalstrafen verbunden sind. Weil diese Verschiebung zieht sich ja durchs ganze Jahr.

Viele unserer Leser kennen dieses Problem vielleicht auch schon aus Excel und kennen sogar diese Monsterformel mit der man dies berechnet.

Hier eine Zusammenfassung – wie, was, wo geht und was Project damit macht.

Es gibt grundsätzlich drei Varianten, wie Kalenderwochen berechnet werden.

  1. In Europa und damit auch Österreich und Deutschland wird die Kalenderwoche nach ISO 8601 gezählt. Damit ist die erste Kalenderwoche diejenige, die den ersten Donnerstag des Jahres enthält. Es gibt dazu auch andere Definitionen, siehe zum Beispiel Wikipedia – Zählweise nach ISO 8601.
  2. In den USA und anderen Ländern ist die erste Kalenderwoche im die Woche, die den 1.Jänner enthält.
  3. Eine dritte Variante ist die Definition der ersten Kalenderwoche die erste vollständige Woche des Jahres.

Mit der Anzeige nach ISO-Norm gab es in Project (und auch Excel) in der Vergangenheit Probleme, diese sind jedoch mittlerweile gelöst.

Ein kurzer Exkurs zu Excel.

Mit Excel 2010 und später funktioniert die Formel =KALENDERWOCHE(A1;21). Die 21 gibt hier an, dass die KW nach ISO 8601 berechnet werden soll und die Woche am Montag beginnt. Nach meiner Erinnerung muss für Excel 2007 das deutsche AddIn Analysefunktionen aktiviert sein, um die Funktion Kalenderwoche verwenden zu können. Ich kann das leider nicht mehr überprüfen, ich bitte um Verständnis.

Hier jetzt hoffentlich eine vollständige Beschreibung. Die gute Nachricht: Mit Project 2010 und 2013 gibt es keine Probleme mit der Kalenderwoche nach ISO-Norm, Project 2007 weist kleine Schwächen auf, die sich jedoch umgehen lassen.

Generell übernimmt Project die Kalenderwocheneinstellung aus den Ländereinstellungen des Rechners, ein manueller Eingriff in Project ist nicht erforderlich (und möglich).

Aber sehen wir uns das Ganze doch einmal je Version an. Hier eine kurze Darstellung der Kalenderwochen gemäß ISO-Norm versus der in den USA üblichen Berechnungsmethode. Wir sehen hier einige Unterschied, so zum Beispiel für den 01. Jänner 2010.

Bei der Skalierung in Project habe ich Kalenderwoche in der mittleren und das Datum in Kurzform in der unteren Leiste gewählt. Ich verwende hier zwei Felder mit Formeln:

ISO 8601 – Berechnet die ISO-Norm vollständig: ([Anfang]-DateSerial(Year([Anfang]+(8-Weekday([Anfang])) Mod 7-3);1;1)-3+(Weekday(DateSerial(Year([Anfang]+(8-Weekday([Anfang])) Mod 7-3);1;1))+1) Mod 7)\7+1

DatePart – verwendet die integrierte Funktion DatePart von Project: DatePart(„ww“;[Anfang];2;2) Die Parameter 2;2 definieren hier den Montag als Wochenanfang und die erste Kalenderwoche des Jahres gemäß ISO-Norm.

Project 2007

KW Project 2007

Sie sehen, dass die Zeitskala der ISO-Norm entspricht. Die integrierte Funktion DatePart liefert jedoch nicht den erwarteten Wert. Um die Kalenderwoche in Project 2007 korrekt darzustellen, muss man also auf die komplexere Funktion “ISO 8601” zurückgreifen.

Project 2010

KW Project 2010

Es gibt hier keine Probleme mehr, weder mit der Datepart-Funktion, noch in der Zeitskala.

Project 2013

KW Project 2013

Auch hier gibt es keine Probleme, die Korrekturen von Project 2010 sind erhalten geblieben.

Die Informationen in diesem Artikel gehen auf Barbara Henhapl zurück, bei der ich mich recht herzlich für die hervorragende Darstellung der Problematik bedanke! http://www.officeblog.at/post/2014/01/01/Kalenderwoche-nach-ISO-8601.aspx.

 

 

Veranstaltungsreihe “Effizienter werden – wettbewerbsfähig bleiben” in Aachen

Effektivität und Effizienz
Wie straffe ich meine Büroorganisation? Ordnung und Sauberkeit – ein alter Hut oder gerade besonders aktuell? Kommunikationsflüsse im Unternehmen – mit Richtlinien optimieren. Wissen managen mit einem Wiki. Verschwendungen aufdecken und vermeiden sowie Lean Quality Management mit einem Wiki. Das alles sind Themen, die unsere neue Veranstaltungsreihe “Effizienter werden – wettbewerbsfähig bleiben” aufgreift. Dabei zeigen Experten jeweils theoretisch und praktisch, wie Effizienz im Büro, am Werktisch oder in der Arztpraxis gelingt.

Aus der Praxis für die Praxis
„Aus der Praxis für die Praxis“  ist in dieser Veranstaltungsreihe keine leere Phrase, sondern Programm. Denn neben einem kurzen Impulsvortrag steht bei jedem Termin ein praktischer Anwender im Fokus, der aus seiner eigenen Erfahrung zeigt, wie was gelingt und wo die Stolpersteine liegen.

Jede Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden, die Teilnahme ist kostenlos. Veranstaltungsort ist immer Gebäude SuperC an der RWTH Aachen.
Jeder Firmeninhaber, Geschäftsführer, Personalleiter und Abteilungsleiter, der sich für das Thema effizienteres Arbeiten interessiert, findet hier viele Tipps und Anregungen.

Die Termine im Überblick
28.04.2015 – Lean QM: Lebendiges Qualitätsmanagement mit Wiki Babel
19.05.2015 – Das Chaos beherrschen: Vom Volltischler zum Leertischler – wie straffe ich meine Büroorganisation
09.06.2015 – ISO 9001:2015: Die neue Revision der ISO 9001:2015 – was kommt auf uns zu?
13.08.2015 – Ordnung und Sauberkeit – ein alter Hut oder gerade besonders aktuell?
05.10.2015 – Kommunikation optimieren: Kommunikationsflüsse im Unternehmen – mit Richtlinien optimieren
04.11.2015 – Wissen managen: Lebendes Informations-System – Mitarbeiterwissen nutzen und organisieren mit Wiki Babel
19.11.2015 – QEP in Arztpraxen: Qualität und Entwicklung in Praxen mit Wiki Babel
Dez. 2015 – OneNote – der unbekannte digitale Notizblock, der es in sich hat
Jan. 2016 – Verschwendung kostet Geld: Verschwendungen aufdecken und vermeiden – was Sie sofort tun können!

Anmelden können Sie sich für alle Termine auf der Seite http://www.babel-beratung.de/

Foto: © XtravaganT / Fotolia

Mehr als jeder zweite Deutsche macht eine Weiterbildung

Im Jahr 2014 haben 51 Prozent aller Deutschen im erwerbsfähigen Alter an mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen. Damit ist der Wert gegenüber 2012 um weitere zwei Prozentpunkte gestiegen, was die seit 2010 zu beobachtende steigende Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland bestätigt. Dies ist ein Ergebnis des Adult Education Survey (AES) 2014, mit dem das Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben wird.

„Damit haben wir das beim Bildungsgipfel im Jahr 2008 gesetzte Ziel erreicht, die Weiterbildungsbeteiligung der Bevölkerung auf 50 Prozent zu steigern“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. „Lebenslanges Lernen liegt im Trend, und das ist richtig und wichtig. Weiterbildung bietet jedem Einzelnen die Chance, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. So stärkt sie die Motivation der Beschäftigten ebenso wie die Fachkräftebasis der Unternehmen.“

Über zwei Drittel der Weiterbildungsaktivitäten sind der betrieblichen Weiterbildung zuzuordnen. Dementsprechend ist die Weiterbildungsbeteiligung bei den Erwerbstätigen mit 58 Prozent am höchsten. Aber es holen auch Gruppen auf, die bislang weniger am lebenslangen Lernen teilgenommen haben. So hat sich die Teilnahmequote bei den Gruppe der Arbeiter unter den Erwerbstätigen um sechs Prozentpunkte, die bei den Un- und Angelernten um sieben Prozentpunkte auf jeweils 44 Prozent erhöht. Ebenfalls aufgeholt haben die Frauen: Während die Teilnahmequote bei den Erwerbstätigen schon im letzten AES ausgeglichen war, beteiligen sich nun auch in der Bevölkerung insgesamt Männer und Frauen gleich häufig an Weiterbildung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat diese positive Entwicklung in den letzten Jahren mit vielfältigen Maßnahmen und Förderprogrammen wie dem Aufstiegsstipendium und der Bildungsprämie unterstützt. Seit Anfang des Jahres hat das BMBF außerdem einen Telefonservice zur Weiterbildungsberatung eingerichtet. „Wir unterstützen die Bürgerinnen und Bürger dabei, sich intensiv mit Fragen von Weiterbildung und beruflicher Qualifikation zu beschäftigen. Denn nur wer die Weiterbildungsmöglichkeiten kennt, kann für sich passende Angebote aussuchen“, so Wanka.

Der Adult Education Survey wird seit 2007 im Abstand von zwei bis drei Jahren in Deutschland durchgeführt. Er hat das Berichtssystem Weiterbildung abgelöst, mit dem schon seit über dreißig Jahren Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben werden.

Die Studie können Sie hier herunterladen.